Jugendrotkreuz in Winsen mit neuer Fotoausrüstung und neuen Platzierungen
Winsen. Im zweiten Halbjahr 2017 hat sich einiges bewegt beim Jugendrotkreuz (JRK) in Winsen. Erst kürzlich freuten sich die Leiterinnen Nele und Susanne Brüggemann über die Spende der Hamburger Sparkasse in Höhe von 2.000 Euro. Das JRK hatte sich anlässlich der jährlichen Ausschüttung der Zweckerträge aus dem Lotteriesparen der Sparkasse für die Unterstützung bei der Anschaffung einer neuen Fotoausrüstung beworben – und diese erhalten.

Mit der neuen Fotoausrüstung wird das JRK sicherlich auch die nächsten Wettbewerbe dokumentieren. Im September haben die drei Gruppen des JRK in Winsen am Landeswettbewerb in Einbeck teilgenommen. Außer vielen Eindrücken dieser malerischen Stadt und der bergigen Umgebung (einige der Kinder der Gruppe hatten noch nie Berge gesehen), brachten sie auch gute Platzierungen nach Hause. Rang zwei ging an die Eulenkinder (Stufe 0, Sechs- bis Neunjährige) und die großen DapsyDinos (Stufe 2, Zwölf- bis Sechzehnjährige), Platz vier an die Aras (Stufe 1, Neun- bis Zwölfjährige).
Die Eulenkinder traten zum ersten Mal auf Landesebene an. Die Dinos setzen sich bravourös gegen die vielen älteren Teilnehmer ihrer Alterststufe durch, ebenso wie die Aras. „Wir haben viel bessere Ergebnisse erzielt als erwartet“, sagt Susanne Brüggemann. „Denn unsere JRKler waren in ihrer Altersstufe meistens die jüngsten. Und für unsere Multikulti-Gruppen mit nur wenigen deutschen Muttersprachlern waren die Aufgaben eine große Herausforderung.“
Alle Gruppen schlossen besonders im Bereich Erste Hilfe, Rotkreuz-Wissen und in den musischen Aufgaben sehr gut ab. In den Erste-Hilfe-Übungen mussten die Kinder unter anderem zwei Verletzte eines gestellten Fahrradunfalls versorgen, den Notruf absetzen oder sich um die Patienten mit einer angeblichen Lebensmittelvergiftung in einem Seniorenheim kümmern. Beim Rotkreuz-Wissen ging es um die Geschichte der Rotkreuz-Bewegung und ihren Begründer Henry Dunant. In den musischen und sportlichen Aufgaben mussten die Wettbewerbsteilnehmer selbst Instrumente bauen sowie pantomimisch als gesamtes Team ein vorgegebenes Tier darstellen.
Auch die Gruppenleiter der zwölf Gruppen aus ganz Niedersachsen hatten beim JRK-Wochenende eine Hürde zu nehmen. Sie mussten die Dschungelprüfung à la Dschungel-Camp im Fernsehen absolvieren. Am Ende wurde Nele Brüggemann zur Dschungelkönigin gekürt.