Ausstellung von Schülern der 10. Klassen der Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen
Winsen. Im November dieses Jahres jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Am 11. November 1918 ging ein Krieg in Europa zu Ende, in dem weltweit eine große Anzahl an Ländern verwickelt waren. Er brachte tiefgreifende Veränderungen der Gesellschaften und Staaten in Europa mit sich und legte den Grundstein für nachfolgende Konflikte und für den Aufstieg totalitärer Ideologien. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen haben dieses Ereignis zum Thema ihrer Facharbeiten gemacht.
"Gerade in Zeiten der Europaverdrossenheit sollen die erstellten Plakate und Facharbeiten der Schülerinnen und Schüler an die Katastrophen des 20. Jahrhunderts erinnern", so Geschichtslehrer und Initiator der Ausstellung, Andreas Neises. Die Schülerinnen und Schüler nahmen außer den Ursachen und dem Auslöser auch verschiedene Personen, Waffensysteme und Schlachten genauer unter die Lupe. Aber auch Tagebücher, Kinderbücher und Personen wie Käthe Kollwitz rückten für die Zehntklässler für acht Wochen in den Mittelpunkt ihres geschichtlichen Wirkens.
Das Ergebnis ist derzeit im Kreishaus ausgestellt: 73 einzelne Themenplakate und Schriften können Besucherinnen und Besucher noch bis einschließlich Dienstag, 29. Mai, in der Lobby des Winsener Kreishauses (Gebäude B), Schlossplatz 6, die Exponate der Realschüler ansehen.
Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 17 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 13 Uhr.