Böschungsbrand an der A 1 fordert Feuerwehren aus Niedersachsen und Hamburg
Horst/Maschen. Einen Brandeinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Maschen am Sonnabend morgen, 18.08.2018, im Ohlendorfer Weg in Horst absolvieren. Die Feuerwehr war um 6.04 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Unterholzbrand in den Ohlendorfer Weg in Horst alarmiert worden. Ein aufmerksamer Autofahrer hatte auf der nahen BAB A 7 bei einem Waldstück Rauch aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert.
Kurz hinter dem Ortsausgang in Richtung Ohlendorf brannte in der Nähe eines Waldstücks ein unbeaufsichtigtes, aus vielen Holzstücken hergestelltes Lagerfeuer. Die Maschener Feuerwehr war rasch mit zwei wasserführenden Fahrzeugen an der Brandstelle. Mithilfe eines Strahlrohrs wurde das Feuer gelöscht und die unmittelbare Umgebung bewässert. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach 20 Minuten beendet. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Sonnabend abend erfolgte dann ein Großeinsatz von Feuerwehren aus Niedersachsen und Hamburg. Um 18.10 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen, Fleestedt und Ohlendorf sowie Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Hamburg zu einem ausgedehnten Böschungsbrand auf die BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten mehrere hundert Quadratmeter Autobahnböschung sowie der Mittelstreifen.
Mit mehreren Strahlrohren wurde der Brand bekämpft und war schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich eine längere Zeit hin. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet. De Brandursache ist ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Weitere trockenheitsbedingte Brände gab es zudem in Seppensen und in Lindhorst im Wassertalsweg. Dort brannten Grasflächen und mussten von den örtlichen Feuerwehren gelöscht werden.
Es wird von Seiten der Feuerwehr nochmals eindringlich davor gewarnt, im Freien ein offenes Feuer zu entfachen. Trotz einiger Regenfälle in den vergangenen Wochen ist der Boden nach wie vor ausgedörrt und die Vegetation teils verbrannt. Ein kleiner Funke kann weiterhin genügen, um einen Vegetationsbrand
auszulösen.