Nachbarschaftsfest im Wikingerweg in Winsen: Das bunte Angebot begeisterte
Winsen. Das war ein gelungener Nachmittag: Die rund 200 Besucherinnen und Besucher zeigten sich vom Angebot beim ersten Nachbarschaftsfest im Wikingerweg in Winsen am vergangenen Freitag, 24. August, begeistert. Kinder und Erwachsene erkundeten interessiert die vielfältigen Aktionen. So konnte man mit etwas handwerklichem Geschick am Stand des Bildungsträgers „inab“ eine Kette mit Holzanhänger basteln oder seiner Kreativität an den Mitmach-Stationen der Alten Stadtschule, des DRK oder der Ev. Kita Matthias-Claudius-Weg beim Schminken, Flechten und Klebearbeiten freien Lauf lassen.

Die Reso-Fabrik drehte Ballons zu bunten Hüten, die getragen von Jung und Alt für noch mehr Farbe auf dem Platz sorgten. Zum Toben und Turnen lud auch eine große Hüpfburg mit Kletterturm vom Winsener Jugendzentrum EGON’s ein. Die Freiwillige Feuerwehr und das DRK gaben Interessierten einen Einblick in ihre Arbeit. Die Besucher konnten in einem Feuerwehr-Fahrzeug Platz nehmen, ihr Können bei Löscharbeiten beweisen und in der Teddywerkstatt wurden medizinische Handgriffe demonstriert.

Der Landkreises Harburg präsentierte die Frühen Hilfen, deren Angebot sich an Familien richtet, wenn diese sich überfordert fühlen oder sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Beim „Baby-Parcours“ galt es, seine Fähigkeiten beim Wickeln und Tragen zu beweisen. Wie gut oder auch nicht man seine Koordination noch bei einem Alkoholpegel von 0,8 Promille unter Kontrolle hat, ließ sich mit der sogenannten Rauschbrille ausprobieren. Angebote für die ältere Generation und Beratung bei Pflege- und Betreuungsbedarf gab es am Stand der Interessengemeinschaft e.V. (InGe). Wer die Angebote und Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets verstehen lernen wollte, war am Stand des Jobcenters Landkreis Harburg richtig.
Für die musikalische Untermalung sorgten rhythmische Klänge der Big Band der Musikschule Winsen e.V.
Das Fazit der Organisatoren fiel einstimmig aus: Das Nachbarschaftsfest soll keine einmalige Aktion sein. Wann und wo sich die Gelegenheit für ein nächstes Fest bietet, wird noch abgestimmt. Sollten Besucherinnen und Besucher sich daran beteiligen wollen, sind Anregungen und Hinweise für die nächste Planung bei Sven Dunker, Quartiersmanager der Reso Fabrik e.V., im Büro in der Albert-Schweitzer Straße 4, gern gesehen. Telefonisch ist dieser unter 0 41 71/60 65 64 zu erreichen.
Hintergrund: Seit über einem Jahr beteiligen sich mehr als 30 Einrichtungen, Vereine und Institutionen an einem durch die Stadt Winsen initiierten Prozess, durch den die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche durch gezielte Vernetzung und Zusammenarbeit in Winsen weiter verbessert werden sollen. Mit unterschiedlichen kleinen und großen Initiativen werden auch direkt Veränderungsideen erprobt. Das Nachbarschaftsfest war eine ganz konkrete Form, die Vernetzung und Zusammenarbeit unter den Akteuren in der Winsener Bildungslandschaft zu verbessern.