Therapiehündin Amy kann viel mehr als „Sitz“ und „Platz“
Hittfeld. Das ist eine Kooperation der besonderen Art: Kinder aus der DRK-Kita Hittfeld Lindhorster Straße verbringen zusammen mit Senioren aus dem Haus Kirchberg eine Stunde mit Therapie- und Assistenzhündin Amy vom Verein Tierisch geborgen.
Kleine Kinder und Senioren ab einem gewissen Alter haben eine Sache gemeinsam: Es gibt Situationen im Alltag, in denen sie Hilfe benötigen. Dafür sind meistens Eltern, Pfleger, Betreuer oder Verwandte zur Stelle. Manchmal kann jedoch auch der beste Freund des Menschen zur Hilfe kommen – und darüber hinaus ganz ohne Worte für viel Nähe und Geborgenheit sorgen. Amy, ein Australian Shepard, ist ein Therapiehund, der für solche Fälle ausgebildet wurde.
Sie kann alltägliche Aufgaben übernehmen, wie Handschuhe oder Socken ausziehen, den Einkaufskorb tragen, heruntergefallene Gegenstände aufheben, Türen und Schubladen öffnen oder ein Taschentuch bringen. Damit erweist sie sich nicht nur als Helfer, sondern sorgt auch regelmäßig für großes Staunen.
Das erlebten auch die 19 Kinder der DRK-Kindertagesstätte Hittfeld Lindhorster Straße sowie 40 Senioren und Mitarbeiter des Haus Kirchberg. Dass ein Hund dem Menschen viel mehr erweisen kann als „Sitz“ und „Platz“ zu machen sowie die Möglichkeit, die Tricks und Fähigkeiten selbst auszutesten, sorgte für viel Freude unter allen Teilnehmern. Die Initiative für diese Aktion ging von Mareike Buchtenkirch aus. Sie ist Erzieherin in der DRK-Kita.
„Heute haben wir unseren Kindern, aber auch den Senioren ein wunderbares Erlebnis beschert, das auch die Sensibilität für Hilfsbedürftigkeit erhöht“, so Buchtenkirch über die Veranstaltung.
Wie kann Hilfe heute also aussehen? Zwischenmenschlich, generationenübergreifend und vor allem tierisch – da sind sich alle einig.