Michael Kuch soll neuer Ortsbrandmeister in Jesteburg werden – Fabian Börke zum Vertreter gewählt
Jesteburg. Michael Kuch soll neuer Ortsbrandmeister in Jesteburg werden. Das entschieden die Aktiven der Feuerwehr bei ihrer Jahreshauptversammlung. Kuch, bislang als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig, wurde mit überwältigender Mehrheit in das Amt gewählt. Er löst den bisherigen Amtsinhaber Joachim Röhrs ab. Durch die Wahl Kuchs zum Ortsbrandmeister wurde auch die Neuwahl des stellvertretenden Ortsbrandmeisters notwendig. Hier bestimmten die Aktiven Fabian Börke zum neuen stellvertretenen Ortsbrandmeister. Die Führungskräfte müssen nun vom Rat der Samtgemeinde Jesteburg in ihren Ämtern bestätigt werden.
Bei einer weiteren Wahl wurde Jens-Ove Meyer zum neuen Gruppenführer der ersten Gruppe gewählt. Neuer Kassenwart wurde Henning Bruhn. Er löst seinen Vater Michael Bruhn nach 42-jähriger Tätigkeit ab. In seinem Jahresbericht stellte der bisherige stellvertretende und jetzt neue Ortsbrandmeister eine beachtliche Bilanz vor. Zu 105 Einsätzen rückte die Jesteburger Feuerwehr im vergangenen Jahr aus. Diese unterteilen sich in 79 Hilfeleistungs- und 20 Brandeinsätze sowie sechs Fehlalarme. Bei den Einsätzen rettete die Feuerwehr Jesteburg neun Personen aus lebensbedrohlichen Situationen, für drei weitere dagegen kam jede Hilfe zu spät.
Insgesamt 4681 Stunden steckten die ehrenamtlichen Helfer in die Ausbildung, dazu bildeten sich gleich 27 Feuerwehrleute bei aus- und weiterbildenden Lehrgängen fort. Außerordentlich beachtlich ist der Personalbestand der Wehr. 80 aktive Männer und Frauen sind in der Feuerwehr Jesteburg engagiert. Dazu kommt die 23-köpfige Jugendfeuerwehr sowie die neunköpfige Kinderfeuerwehr. Elf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung vervollständigen den Personalbestand.
Ehrungen und Beförderungen rundeten die harmonische Versammlung ab. Durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Sven Wolkau erhielt Claus Borucki für seine außerordentlichen Verdienste um die Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen am Bande. Für 40-jährigen Dienst zeichnete Wolkau weiterhin Peter Claußen und Thomas Ladzik mit den niedersächsischen Ehrenzeichen aus.