Gitarren-Ensemble, Sinfonieorchester und Solisten der Musikschule Heiko Lepél begeisterten die mehr als 700 Besucher in der Aula des Gymnasiums Neu Wulmstorf
Neu Wulmstorf. Nicht nur auf der Bühne, auch im Zuschauerraum wurde es eng beim Konzert der Musikschule Heiko Lepél in der Aula des Gymnasiums Neu Wulmstorf. Mehr als 700 Zuschauer strömten direkt nach der Öffnung der Türen in die Schule.
Das 45-köpfige Gitarren-Ensemble und das Sinfonieorchester der Musikschule mit 55 Mitgliedern fanden auf der Bühne kaum Platz. So mussten sich die Gesangssolisten und der Chor „Voices Reloaded“ bei der emotionalen Darbietung von „The Greatest Showman“ gemeinsam mit dem Sinfonieorchester seitlich beziehungsweise vor der Bühne postieren.
Trotz leichter Platzprobleme gefiel den Besuchern der Song, der einen der Höhepunkte im Konzertprogramm der Neu Wulmstorfer Musikschule rund um das Thema Filmmusik markierte, den Zuschauern so gut, dass sie mit lang anhaltendem Applaus eine sofortige Wiederholung „erzwangen“.
Das Konzert der Musikschule, die seit 28 Jahren in der Neu Wulmstorfer Bahnhofstraße ansässig ist, ist mittlerweile die größte Kulturveranstaltung in der Gemeinde und lockt längst nicht nur Menschen an, die unmittelbar etwas mit der als berufsvorbereitend anerkannten Lehreinrichtung zu tun haben. „Wir kommen einfach immer wieder gern, um die jungen Leute auf der Bühne zu erleben und die tolle Musik zu genießen“, sagte ein älteres Ehepaar, das längst keine Kinder mehr in der Musikschule hat.
Mit dem Thema Filmmusik lagen die Verantwortlichen der Musikschule um Inhaber Heiko Lepél goldrichtig. Es bot viele Möglichkeiten, das Können des musikalischen Nachwuchses und die Lehrinhalte der Musikschule in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren – etwa mit dem energetischen „Movie Rock“, den Lepél mit einigen seiner Schlagzeugschüler darbot.
„Das gemeinsame Musizieren steht bei uns stark im Fokus“, sagt Heiko Lepél. „Das Konzert bietet unseren Schülern die Möglichkeit, bei einem Auftritt vor großem Publikum das Erlernte gemeinsam mit Gleichgesinnten in der Praxis anzuwenden. Für die meisten ist das immer eine ganz tolle Erfahrung.“