Workshops zu Radschnellwegen im Winsener Marstall und im Harburger Rathausforum 1
Harburg/Winsen. Mit dem Fahrrad schnell und bequem auf eigenen Wegen direkt nach Hamburg fahren: Neue Radschnellwege sollen das künftig ermöglichen und so das Fahrradfahren in der Metropolregion und besonders im Landkreis Harburg noch attraktiver machen. Doch vor dem Bau steht die Planung – und dabei haben die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Nach einer Online-Beteiligung finden zwei Workshops statt.
Um die Streckenführung in den Landkreisen Harburg und Lüneburg geht es beim Workshop am Donnerstag, 5. September. Beginn ist um 18 Uhr im Marstall, Schloßplatz 11, in Winsen. Die Streckenführung in den Hamburger Bezirken Harburg und Mitte steht beim Workshop am Freitag, 6. September, ab 18 Uhr im Bezirksamt Harburg, Harburger Rathausforum 1 (Zugang über die Knoopstraße), im Mittelpunkt.
Wo sind die besten Trassen für die neuen Radschnellwege? Erste Ideen und Hinweise wurden gesammelt und von den Planungsbüros geprüft. In den Bürgerworkshops werden die Ergebnisse vertieft. Der Ideen-Workshop vor Ort baut auf den Ergebnissen der Online-Beteiligung auf, die unter www.metropolregion.hamburg.de/rsw-lueneburg-hh eingesehen werden können.
Bei der Veranstaltung in Winsen werden die Ergebnisse der Online-Beteiligung vorgestellt. Außerdem können sich Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Vereine über Radschnellwege sowie den Inhalt und den zeitlichen Ablauf der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Lüneburg-Hamburg informieren. „Anschließend wollen wir die Vorschläge genauer unter die Lupe nehmen und mit den Menschen vor Ort diskutieren und ausarbeiten“, sagt Torben Ziel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg. „Die bisherigen Kommentare enthalten viele wertvolle Streckenvorschläge und Hinweise zu einer möglichen Führung des Radschnellwegs.“
Die Teilnehmer können aber auch Hinweise für die weitere Planung geben: Welche Verbindungen sind bereits heute gut befahrbar? Wo liegen die Probleme und Konfliktstellen? Was gibt es für Lösungsideen? Und natürlich soll der Austausch über mögliche Streckenführungen und günstige Verbindungen bei der Diskussion nicht zu kurz kommen.
Rund um Hamburg werden, gefördert durch die Metropolregion Hamburg, neun Trassen für regionale Radschnellwege auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Das Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg soll genau planbare Fahrzeiten durch unterbrechungsfreies, ungestörtes Fahren ermöglichen. Die Wege sind so breit, dass das Überholen jederzeit möglich ist und jeder in seinem Tempo unterwegs sein kann. Für Pendler bedeutet dies zügigeres Vorankommen und hohe Reichweite – sei es direkt zum Arbeitsplatz oder zu einer Bus- oder Bahnstation auf dem Weg. Mehr zum Projekt: http://metropolregion.hamburg.de/radschnellwege .