Neues Quartier am Schloßring: Sparkasse plant modernes Beratungscenter in Winsen
Winsen. Auf dem Gelände des ehemaligen Pressezentrums zwischen Schloßring und Bahnhofstraße soll ein neues Wohn- und Geschäftsquartier entstehen. Bestandteil des Neubaus wird ein modernes Beratungscenter der Sparkasse Harburg-Buxtehude sein, das den heutigen Standort in der Rathausstraße langfristig ersetzen soll.
„Mit diesem Projekt investieren wir bewusst in die Zukunft unseres Standorts Winsen. Wir schaffen ein modernes Beratungscenter und tragen gleichzeitig dazu bei, die Innenstadt weiterzuentwickeln. Das ist für uns ein klares und nachhaltiges Bekenntnis zu Winsen und den Menschen, die hier leben und arbeiten“, sagt Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude.
Die Planungen des Winsener Architekturbüros Artrium Architekten sehen am Schloßring ein fünfgeschossiges Geschäftsgebäude mit Staffelgeschoss vor. In den beiden unteren Etagen soll das neue Beratungscenter der Sparkasse entstehen, darüber moderne Büro- und Gewerbeflächen. „Mit seiner Architektur greift das Gebäude typische Elemente der Winsener Innenstadt auf. Die gegliederten Giebelformen fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein und schaffen eine gelungene Verbindung von Tradition und moderner Architektur“, erläutert Jörg Ruschmeyer, Projektleiter der May & Co. Holding.
An der Bahnhofstraße ist ergänzend ein dreigeschossiges Wohngebäude mit 34 Appartements (30 bis 60 Quadratmeter) sowie eine Gewerbefläche im Erdgeschoss geplant. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, Auszubildende, Studierende und temporäre Fachkräfte. Außerdem wird ein um 1850 erbautes denkmalgeschütztes Wohnhaus saniert und eingebunden. „Die Integration des historischen Gebäudes war eine besondere Herausforderung. Wir sind überzeugt, hierfür eine gute Lösung gefunden zu haben, die sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch den städtebaulichen Ansprüchen an eine moderne Quartiersentwicklung gerecht wird“, so Ruschmeyer.
Winsens Bürgermeister André Wiese begrüßt das Vorhaben: „Mit der Entwicklung des ehemaligen Pressezentrums erhält ein seit langem brachliegendes Areal eine neue Perspektive. Das Projekt stärkt die Innenstadt, schafft zusätzlichen Wohnraum in zentraler Lage und wertet das Stadtbild nachhaltig auf.“
Bis zur Fertigstellung bleibt die Sparkasse in der Rathausstraße erreichbar. Der Umzug ist für 2029 vorgesehen. Bei zügiger Genehmigung könnten die Bauarbeiten im ersten Halbjahr 2027 beginnen.
