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Finanzen

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  • Sparkasse Harburg-Buxtehude startet zuversichtlich ins Jahr 2017

    Harburg. Die Sparkasse Harburg-Buxtehudeblickt zufrieden zurück auf das vergangene Jahr und optimistisch in die Zukunft. Das verdeutlichte Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender des Finanzinstituts auf der Pressekonferenz am Montag. Nahezu in allen Bereichen konnte die Sparkasse im vergangenen Jahr zulegen und so die Bilanzsumme um 131 Millionen Euro auf 3,66 Milliarden Euro steigern. Bedeutend sind dabei die Zuwächse bei den Kundeneinlagen um 158 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro. „Ich kann mich nicht daran erinnern über eine solche Steigerung schon einmal hier gesprochen zu haben“, zeigte sich Lüers zufrieden.

    Kopfschmerzen bereitet ihm und seinen Vorstandskollegen nur die Anhaltende Niedrigzinsphase. Auch wenn Andreas Sommer vom Vorstand nicht an eine kurzfristige Zinswende glaubt, möchte die Sparkasse ihre Sparer mit Negativzinsen, wie sie andernorts schon erhoben werden, nicht belasten. Es gebe aber betriebswirtschaftliche Grenzen, so Sommer, und alle drei Monate werde dies geprüft. „Im Moment diskutieren wir, ob an größere Anleger Negativzinsen weitergegeben werden“, so Sommer. Dies beträfe dann Anlagen über 1 Millionen Euro.

    Zulegen konnte die Sparkasse wieder in der Immobilienbranche. „Die Immobilie wird immer mehr als Altersvorsorge gesehen“, so Sommer. Die Steigerung betrifft nicht nur in die private Baufinanzierung, sondern auch die Immobilienvermittlung. Insgesamt 347 Kaufobjekte hat das hauseigene Maklerbüro S-Immobilien vermitteln können. „Wir sind nicht nur der wichtigste Baufinanzierungspartner in der Region, sondern auch der größte Immobilienvermittler“, so Sommer. Diese Stellung möchte die Sparkasse auch auf ihrer Immobilienmesse Immobilia am 25. und 26. Februar 2017 in der Hauptgeschäftsstelle am Sand in Harburg zeigen.

    Dass der Sparkasse die Nähe zu den Menschen der Region wichtig sei wurde vom Vorstand betont. Deshalb soll es keine Filialschließungen geben und in jeder der 24 Filialen geben und die Beratung zur Baufinanzierung wieder dorthin zurückkehren. Auch als Sponsor in kulturellen, sozialen und sportlichen Belangen hat die Sparkasse Harburg-Buxtehude in 2016 wieder viele Projekte in der Region unterstützt. Mit insgesamt 1,1 Millionen Euro konnten Kultureinrichtungen wie die Kunststätte Bossard oder Musikfestivals wie das Buxtehude International Music Festival , soziale Einrichtungen wie Kitas und Vereine unterstützt werden.

    Spannend wird das Jahr 2017 in Hinblick auf die Fusionsgespräche mit der Sparkasse Stade-Altes Land. Bis Mitte des Jahres soll eine Entscheidung fallen und dann, so sie positiv ausfällt, soll die Fusion bis spätestens 1. Januar 2018 vollzogen sein.

  • Sparkasse Harburg-Buxtehude steht in der Corona-Krise solide da

    Harburg Stadt&Land. Eine gute Nachricht für Kunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude: Das Finanzinstitut ist bisher gut durch die Coronazeit gekommen und bereit für die kommenden Herausforderungen. Das gab der Vorstandsvorsitzende Andreas Sommer gestern in der Bilanz-Pressekonferenz zum Halbjahr 2020 bekannt. In der Krisenzeit konnte die Sparkasse auch helfen, die finanziellen Auswirkungen gerade bei Unternehmen zu mildern. 70 Anträge auf Förderkredite bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) wurden eingereicht und mit insgesamt 22 Millionen Euro angenommen. In Anspruch genommen haben diese Kredite hauptsächlich größere Unternehmen. „Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern haben eher die Angebote der N-Bank in Niedersachsen oder der IFH in Hamburg in Anspruch genommen – oder die Corona-Soforthilfe“, so Andreas Sommer.

    Damit sei aber noch nicht das Ende der Probleme, die die Pandemie mit sich bringe, erreicht. „Wir sind erst am Anfang der Folgen, die Corona hat und müssen aufmerksam sein“, so Sommer. „Auch wenn wir es gerne anders gesehen hätten, so sind wir uns im Klaren darüber, dass nicht jedes Unternehmen die Coronazeit überstehen wird“, bedauerte er die noch kommenden Auswirkungen.

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    Coronakrise treibt Digitalisierung voran – aber Filialnetz bleibt

    In der Krise habe die Sparkasse Harburg-Buxtehude vor vielen neuen Herausforderungen gestanden. So sei beispielsweise das Thema Digitalisierung mit Home Office und der zeitweiligen Schließung einiger Beratungscenter über Nacht noch bedeutender als vorher schon geworden. Anders als andere Banken werde die Sparkasse Harburg-Buxtehude aber ihr Filialnetz nicht verkleinern. Vor Ort zum Anfassen und digital im Videochat – beides wird es für die Kunden der Sparkasse geben. „Wir entwickeln uns konsequent in der digitalen Welt weiterund sind gleichzeitig nah an den Menschen unserer Region“, so Vorstandsmitglied Sonja Hausman. Sie versprach, dass die Sparkasse in den kommen zweieinhalb bis drei Jahren das Netz aus 20 Beratungscentern nicht verkleinern werde.

    Auch der Sport, die Kultur und soziale Institutionen in Harburg Stadt und Land konnten sich in der Krise über Spenden der Sparkasse freuen. „Gemeinsam da durch“ sei das Motto, führte Sommer aus. Neben den jährlichen 1,2 Millionen Euro an Spenden und Sponsoring, die bestehen bleiben, hat die Sparkasse einen Corona-Hilfe für Vereine in Höhe von 100.000 Euro beschlossen. „Das Geld nutzen wir, um gezielt gemeinnützige Vereine und Institutionen zu unterstützen, die durch die Corona-Krise bedingte Einnahmenverluste hatten“, so Sommer. Rund 30 Anträge seien bisher eingegangen.

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    Alte Prämiensparverträge werden gekündigt

    Eine schlechte Nachricht für rund 4.500 Kunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude gibt es allerdings: Ihnen werden die Prämiensparverträge gekündigt. Dies ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs bei solchen Verträgen möglich, die mindestens seit 15 Jahren laufen und bei denen mindestens einmal der höchste Prämiensatz gezahlt wurde. „Die Niedrig- bzw. Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank führt die Sparkasse und ihre Kunden in diese Situation“, bedauerte Sonja Hausmann. Man habe rechtzeitig begonnen, die betroffenen Kunden zu informieren und mit ihnen über alternative Lösungsvorschläge zu beraten.

    Andreas Sommer uns sein Vorstandsteam blicken zuversichtlich in die Zukunft und gehen davor aus, dass die Sparkasse Harburg-Buxtehude gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. „Weil sich gezeigt hat, dass wir als verlässliche Hausbank gerade in Krisenzeiten an der Seite unserer Kunden gefragt sind. Und weil wir unserer Rolle als Stabilitätsanker für die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben in unserem Geschäftsgebiet gerecht werden. Getreu unserem Motto ´Aus Nähe wächst Vertrauen´“, so Sommer.

  • Sparkasse Harburg-Buxtehude stellt Entwürfe für geplanten Neubau vor

    Buxtehude. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude plant am jetzigen Standort in der Bahnhofstraße in Buxtehude einen Neubau. Das mehr als 40 Jahre alte Objekt soll abgerissen und durch einenmodernen Gebäudekomplex ersetzt werden. Das von den Lohmann Architekten aus Rotenburg entworfene Konzept geht aber weit über einen bloßen Neubau hinaus. Entstehen soll ein „innerstädtisches Quartier für neues Wohnen und Arbeiten im Herzen Buxtehudes“.

    Man habe sich bewusst für die Erarbeitung einer anspruchsvollen städtebaulichen und gebäudeplanerischen Lösung entschieden. „Wohnen und Arbeiten in der Stadt sowie die innerstädtische Mobilität sind die Themen der Zukunft, auch in Buxtehude. Diesem Anspruch werden wir mit unserem Konzept Rechnung tragen“, sagt Andreas Sommer,Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    Auf dem neu konzipierten Quartiers-Gelände werden auf gut 5.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche ein modernes Beratungscenter der Sparkasse sowie attraktive Wohn- und Büroflächen geschaffen. „Der geplante Neubau ist ein klares und nachhaltiges Bekenntnis zum Standort Buxtehude“, sagte Sommer weiter. Das neue Quartier werde den Standort deutlich aufwerten und einen wertvollen Beitrag zur Neugestaltung der Bahnhofstraße leisten. Außerdem fördere das gesamte Konzept generationenübergreifendes Wohnen und Leben in der Innenstadt.

    Ein Zeichen in Sachen E-Mobilität und Nachhaltigkeit setzt die Sparkasse Harburg-Buxtehude bereits im Vorfeld: Sie hat die Zusage für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs und von vier E-Bikes für die Bewohner und Nutzer des Quartiers gegeben.

    Jetziges Gebäude entspricht nicht den Anforderungen

    Der vordere Teil des Gebäudes wurde 1973 als Hauptstelle der Stadtsparkasse Buxtehude. Im Jahr 1998 erfolgte der Umbau und die Erweiterung im rückwärtigen Grundstücksteil. „Das Gebäude entspricht baulich, energetisch und hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeiten nicht mehr den künftigen Ansprüchen an einen modernen und nachhaltigen Sparkassenstandort“, erklärt Andreas Sommer. Die Kundenhalle sei für die heutigen Anforderungen viel zu groß, die Bürostruktur unübersichtlich und unflexibel. Das Gebäude habe eine mangelhafte Energieeffizienz, außerdem einen erheblichen Flächenüberhang und nicht zuletzt ein unzeitgemäßes äußeres Erscheinungsbild.

    Man habe sich auch intensiv mit der Möglichkeit eines Umbaus auseinandergesetzt und die Kosten für eine Revitalisierung des bestehenden Gebäudes denen eines Neubaus gegenübergestellt. Allein schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht war die Entscheidung zugunsten der jetzt geplanten Lösung schnell getroffen.

    Projekt wertet den Standort deutlich auf

    Das Quartiers-Konzept sieht einen offengestalteten, begrünten Quartiersplatz an der Süd-West-Seite des Gebäudes (zum Ärztezentrum) vor, der von der Bahnhofstraße wie auch der Pohlstraße erschlossen ist. Erstellt gleichzeitig die Verbindung des rückwärtigen Wohnquartiers mit der Innenstadtdar.Anstelle des vorhandenen massiven Gebäudekomplexes sind drei Gebäudekörper geplant, die sich in der Fassadengestaltung mit verschieden farbigen Klinkern und in den Gebäudehöhen unterscheiden. Die Gebäudehöhen sind gestaffelt und an die Nachbarbebauung angepasst.

    Während das rein für Wohnzecke ausgelegte kleinste der drei Gebäude im hinteren Teil alleinstehend ist, sind das vordere und mittlere Gebäude miteinander verbunden. Über der Tiefgarage erstreckt sich über das gesamte Erdgeschoss das neue Beratungscenter der Sparkasse. Im ersten Obergeschoss verbindet ein großzügiger Dachgarten die Gewerbeflächen im vorderen Gebäude mit den Wohnungen im mittleren Gebäude. In den darüberliegenden Geschossen sind über beide Gebäude hinweg Wohnungen geplant.

    Schaffung attraktiven innenstädtischenWohnraums

    Innerstädtischer Wohnraum wird in Buxtehude dringend benötigt. Auf knapp 3.000 Quadratmetern Wohnfläche sind insgesamt 46 Wohnungen vorgesehen, darunter 15 Mikro-Appartements für junge Leute zu bezahlbaren Mieten, zum Beispiel für Studierende. Die Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind durchgängig barrierefrei, einige auch für Rollstuhlfahrer geeignet. So wird generationenübergreifendes Wohnen und Zusammenleben gewährleistet. Der großzügige Dachgarten als Ausgleichs- und Begegnungsstätte steigert außerdem die Wohn-Attraktivität.

    Einwicklung eines zukunftsweisenden Mobilitätskonzepts

    Der Verkehr in den Innenstädten – auch in Buxtehude – nimmt stetig zu. Es bedarf neuer Angebote, um diesem Trend entgegenzuwirken. Mit dem Neubau verbunden ist ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept, das auf e-Mobilität und Car-Sharing setzt. So wird es auf dem Quartier-Gelände eine Mobilitätsstation für Elektro-Fahrzeuge und E-Bikes geben. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude leistet dazu auch einen ganz konkreten Beitrag: Sparkassen-Vorstand Andreas Sommer hat die Zusage gegeben, dass sein Institut ein E-Fahrzeug sowie vier E-Bikes aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellt, das von Bewohnern und Nutzern der Büroflächen nach dem Modelldes Car- und E-Bike-Sharings genutzt werden kann.

    Unterstützung der Stadt Buxtehude bei der Neugestaltung der Bahnhofstraße

    Die Verbesserung der verkehrlichen Situation ist auch einer der Ansätze in der aktuellen Diskussion um die Neugestaltung der Bahnhofstraße in Buxtehude. Das neue Areal mit dem modernen Gebäudekomplex inmitten attraktiv gestalteter Außenanlagen bettet sich nahtlos in das Konzept ein und leistet einenwichtigen Beitrag zur Aufwertung der Bahnhofstraße.

    Konzept greift gesellschaftlichen Trend zur Nachhaltigkeit auf

    LED-Beleuchtung für die öffentlichen Bereiche, hochgedämmte Fassaden, Dreifachverglasung und kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung sorgen für ein angenehmes Wohnklima und gehören zum Konzept der Energieeinsparung. Die Verwendung ökologischer und umweltverträglicher Materialien sowie begrünte Dächer sind als Beitrag zum gesunden Wohnen vorgesehen.

    Baubeginn schon 2020 möglich

    Baubeginn für das neue Gebäude könnte bereits 2020 sein. Für die rund zweijährige Bauzeit habe man bereits Räume in einem gegenüber liegenden Gebäude angemietet. Momentan arbeiten in der Bahnhofstraße rund 30 Mitarbeiter. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude setzt das vom Büro Lohmann Architekten aus Rotenburg entworfene Neubau-Projekt gemeinsam mit der May & Co. Unternehmensgruppe um. Der Projektentwickler aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Projektentwicklung.

  • Sparkasse Harburg-Buxtehude stützt Wirtschaft

    Harburg. Das Coronavirus trifft die Wirtschaft hart. Die Nachfrage bricht in vielen Branchen ein, die Kosten laufen weiter. In vielen Firmen im Hamburger Süden führt dies bereits zu Liquiditätsbedarf, für einige Betriebe haben die Auswirkungen sogar existenzbedrohende Ausmaße angenommen. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude steht bereit, Unternehmen und Selbstständigen Hilfe anzubieten, die von der Corona-Krise betroffen sind. „Die Telefone in unseren FirmenkundenCentern stehen nicht mehr still. Viele Anfragen von Unternehmen gehen seit Anfang der Woche bei uns ein. Die Nachfrage ist enorm“, sagt Holger Iborg, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Direktor Firmenkunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    Schnelle Hilfe und zielgerichtete Maßnahmen benötigt

    Hierfür setzt die Sparkasse kurzfristig Sonderprogramme aus dem Hilfspaket des Bundes für die deutsche Wirtschaft um. Außer den speziellen Kreditangeboten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird das Institut dabei auch alle anderen zur Verfügung stehenden Spielräume nutzen, um Firmen- und Geschäftskunden in der Krise zu unterstützen. „Jetzt kommt es auf verlässliche Partnerschaften und schnelle, unbürokratische Hilfe an. Es gilt, die vom Land zur Verfügung gestellten Förderkredite umgehend an die betroffenen Unternehmen weiterzuleiten, um Liquiditätsengpässe aufzufangen und Arbeitsplätze zu sichern“, so Holger Iborg weiter.

    Anträge für KfW-Sonderprogramm jetzt beim Berater einreichen

    Seit Montag können Anträge für die wegen Corona erweiterten Programme des Bundes und Landes Niedersachsen bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude eingereicht werden. Mit wenigen Unterlagen können Unternehmer schlank und einfach belegen, dass sie vor der Krise wirtschaftlich gesund waren. „Wir können die Anträge auf öffentliche Fördermittel sehr schnell auf den Weg bringen, wenn uns die Unterlagen und Informationen über den tatsächlichen Liquiditätsbedarf direkt zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Iborg.

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ihre bestehenden Programme ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu Krediten zu erleichtern. Darunter sind der KfW-Unternehmerkredit, der ERP-Gründerkredit-Universell sowie der KfW-Kredit für Wachstum. Ergänzt werden die Modifizierungen der Bestandsprogramme um eine Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierungen der KfW. Die vorgenannten Änderungen werden zusammengefasst als KfW-Sonderprogramm, um Unternehmen zu unterstützen, die durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

    Weitere Hilfen durch Bürgschaftsbanken und regionale Institute

    Daneben stellen auch die Bürgschaftsbanken bis Jahresende Erleichterungen für die Bürgschaftsvergabe zur Verfügung. Die Bürgschaftsobergrenze wurde von 1,25 auf 2,5 Millionen Euro erhöht und die Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite angepasst. Damit einhergehend wurden Bewilligungsverfahren vereinfacht. Weitere Soforthilfeprogramme speziell für kleine und mittlere Unternehmen im Hamburger Süden von regionalen Instituten wie Niedersachsenbank (NBank) und der Investitions- und Förderbank (IFB) Hamburg sind in Planung.

    Kontaktieren Sie die Sparkasse Harburg-Buxtehude

    Die Berater für Firmen- und Geschäftskunden stehen im engen Austausch mit ihren Kunden, um aus den verschiedenen zur Verfügung stehenden Bausteinen individuell tragfähige Überbrückungskonzepte zu entwickeln. „Uns ist wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den wirklich Betroffenen ankommen. Wir stehen dem Mittelstand in unserer Region in dieser Krise eng zur Seite“, verspricht Holger Iborg.

    Mehr Infos im Internet Alle wichtigen Informationen zu den Förderprogrammen sowie den notwendigen Unterlagen für die Beantragung der Hilfe stehen auf dem Firmenkundenportal der Sparkasse Harburg-Buxtehude unter http://www.spkhb.de/corona-firmenkunden zur Verfügung.

  • Sparkasse Harburg-Buxtehude und Sparkasse Stade-Altes Land bestätigen Sondierungsgespräche

    (Harburg/Buxtehude/Stade) Kommt es in absehbarer Zeit zu einer Sparkassen-Fusion im Hamburger Süden und Südwesten? Die Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Heinz Lüers, und der Sparkasse Stade-Altes Land, Wolfgang Schult, bestätigten jetzt in einer gleichlautenden Pressemitteilung Gespräche und nannten dafür auch Gründe: "Die zunehmende Digitalisierung, die anhaltende Niedrigzinsphase und die steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen wirken massiv auf alle Kreditinstitute. Diese Herausforderungen machen es erforderlich, dass auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Sparkasse Stade-Altes Land ihre Geschäftsmodelle stetig weiterentwickeln. Beide Institute stehen dabei allen Optionen grundsätzlich offen gegenüber. Vor diesem Hintergrund planen die beiden Sparkassen Sondierungsgespräche für eine mögliche Fusion der Institute. Diese Gespräche zwischen den Trägervertretern und Vorständen werden in den nächsten Wochen ergebnisoffen geführt."
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    Gleichzeitig wurden in beiden Unternehmen die Mitarbeiter informiert. Die endgültige Entscheidung soll bis Mitte des Jahres fallen, sagte der Vorstandschef der Sparkasse Stade-Altes Land, Wolfgang Schult. Die beiden Sparkassen überschneiden sich nicht in ihren Geschäftsgebieten. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist mit einer Belegschaft von mehr als 700 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro rund doppelt so groß wie der mögliche zukünftige Partner. Die Sparkasse Stade-Altes Land hat derzeit rund 400 Mitarbeiter. Wie zu hören war, sei die Sparkasse Stade-Altes Land an die Sparkasse Harburg-Buxtehude herangetreten.

    Mit 1,755 Milliarden Euro war die Bilanzsumme der Sparkasse Stade-Altes Land im Jahr 2015 etwa halb so groß wie die der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, wird - wie ausführlich berichtet - im März 2018 in den Ruhestand gehen. Sein designierter Nachfolger ist Vorstandsmitglied Andreas Sommer. Nach dem Ausscheiden von Frank Jäschke aus dem Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude gegen Ende des vergangenen Jahres wird dort in Kürze ein neuer Vorstandsposten besetzt werden.

  • Sparkasse mit neuen Hybrid-Fahrzeugen unterwegs

    Harburg. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude treibt die Umrüstung auf klimaschonende Fahrzeuge weiter voran. Kürzlich wurden drei Diesel-Autos ausgemustert und durch umweltfreundliche Hybrid-Fahrzeuge ersetzt. „Als regionales Kreditinstitut sehen wir uns auch beim Thema Nachhaltigkeit in der Verantwortung und wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz in der Region ausbauen“, sagt Dirk Pünjer, Direktor Organisation. Die Umrüstung der Pkw-Flotte sei allerdings nur ein Baustein des nachhaltigen Denkens und Handelns der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    Nachdem das Kreditinstitut im vergangenen Jahr den ersten e-Golf in die Dienstwagen-Flotte aufgenommen hat, folgen nun drei Toyota-Hybridautos. Im nächsten Jahr wird der letzte Diesel durch einen weiteren e-Golf ersetzt. „Ab 2020 ist unsere gesamte Pkw-Flotte für die IT- und Haustechnik sowie die Poolfahrzeuge für die Berater mit klimaschonenden Antrieben im Geschäftsgebiet unterwegs“, berichtet Dirk Pünjer. Bereits nach kurzer Zeit seien die Sparkassen-Mitarbeiter vom e-Golf begeistert gewesen. Da sie zu ihren Kunden überwiegend im Stadtverkehr und auf Kurzstrecken unterwegs sind, sei ein Elektrofahrzeug die optimale Variante. Um allerdings auch für längere Fahrten gerüstet zu sein, wurde der Bestand um Hybrid-Fahrzeuge ergänzt. Und auch von diesen sind Dirk Pünjer und seine Kollegen bereits nach den ersten Fahrten überzeugt. „Ich denke, wir haben in unserem Fuhrpark einen guten Mix und für jeden Bedarf die optimale Lösung“, sagt Dirk Pünjer.

    Toyota Corolla Touring Sports vom Autohaus S+K

    Die neuen Toyota Corolla Touring Sports hat Dirk Pünjer gemeinsam mit Holger Iborg, Direktor Firmenkunden und stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Harburg-Buxtehude, im Autohaus S+K in Harburg in Empfang genommen. „Wir freuen uns, auch diese Pkw-Auslieferung mit einem Unternehmen aus der Region und zugleich langjährigen Kunden der Sparkasse zu realisieren. Wir leben die Region und pflegen, dort wo es geht, die gegenseitige Kunden- und Geschäftsbeziehung“, sagt Holger Iborg.

    Mathias Süchting, Geschäftsführer des Autohaus S+K, begrüßte die Entscheidung und stellte noch einmal den Vorteil von Hybrid-Fahrzeugen heraus: „Toyota ist die führende Marke mit großer Erfahrung beim Hybrid-Antrieb, der Elektro- und Benzinmotor optimal kombiniert. Der benötigte Strom wird im normalen Fahrbetrieb erzeugt – ein Kabel zum externen Laden der Batterie wird nicht benötigt. Mit mittlerweile zehn Modellen haben wir vom Kleinwagen über den Familienkombi bis zum Allrad-SUV für nahezu alle Ansprüche das passende Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb im Angebot."

    Nachhaltigkeit wird bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude groß geschrieben

    Die Umstellung der Pkw-Flotte auf Hybrid und Elektro ist nur eine von zahlreichen Maßnahmen zur stetigen Verbesserung nachhaltigen Wirtschaftens. „Nach außen hin sind die neuen Autos natürlich sehr präsent, wir verändern aber auch in der Sparkasse viele Prozesse. Außerdem versuchen wir tagtäglich das Bewusstsein unserer Mitarbeiter zum schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu schärfen“, so Holger Iborg. Das beginne beim Energieverbrauch und der Umstellung auf digitale Angebote und gehe hin bis zur vermehrten Aufnahme nachhaltiger Anlagen in die Produktpalette.

  • Sparkasse schließt wegen Corona vorübergehend die Hälfte der Beratungscenter

    Harburg Stadt&Land. Die Corona-Pandemie hat nun auch Konsequenzen für die Kunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Zehn Beratungscenter, die Hälfte also, werden vorübergehend geschlossen. An allen 45 vorhandenen Standorten kann aber weiterhin die vorhandene SB-Technik genutzt, also vor allem auch Bargeld abgehoben werden. „Unsere Aufgabe als Sparkasse ist es, in der Corona-Krise die kreditwirtschaftliche Infrastruktur, die Bargeldversorgung und die Zahlungsverkehrsinfrastruktur für alle Bürger im Süden Hamburgs sicherzustellen“, erläutert Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    Geöffnet bleiben diese zehn Beratungscenter: Buchholz | Buxtehude-Bahnhofstraße | Harburg | Hittfeld | Jesteburg | Neu Wulmstorf | Marschacht | Salzhausen | Tostedt | Winsen. Es werden auch die Briefkästen für beispielsweise Überweisungsträger geleert. Kunden mit Schließfächern in geschlossenen Beratungscentern können auf Anfrage in einem der geöffneten Beratungscenter an ihr Schließfach herankommen.

    Die Sparkasse empfiehlt ihren Kunden, verstärkt die mobilen oder digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Im digitalen Beratungscenter steht den Kunden unter der zentralen Telefonnummer 040-76691-0 ein Beraterteam von Montag bis Samstag in der Zeit von 8-22 Uhr zur Verfügung. Außerdem können Kunden die Chat-Funktion oder den Weg per E-Mail nutzen, um mit ihrem persönlichen Berater in Kontakt zu treten. Viele Services lassen sich aber auch über die Sparkasse-App oder die Website unter www.spkhb.de abwickeln

  • Sparkassen-Investmenttag im November digital

    Harburg/Buchholz. Nachhaltiges Handeln wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Bereitschaft, ethische, soziale und vor allem auch ökologische Verantwortung zu tragen, wächst. Das gilt für Privatpersonen genauso wie für Unternehmen. In den Führungsetagen innovativer Firmen ist dieser Gedanke längst angekommen und wird aktiv umgesetzt. Und das zahlt sich auch für Anleger aus, die in nachhaltige Geldanlagen investieren möchten.Wie man sein Geld verantwortungsbewusst anlegt ohne dabei auf Rendite verzichten zu müssen, erklärt der Nachhaltigkeitsexperte Ingo Speich beim 13. Sparkassen-Investmenttag der Sparkasse Harburg-Buxtehude am kommenden Montag, 2. November.

    Ingo Speich ist seit April 2019 Leiter Nachhaltigkeit & Corporate Governance der Deka Investment GmbH. Einen Tag vor der mit Spannung erwarteten US-Wahl wagt er einen Ausblick auf die Finanzmärkte der Zukunft. Seinen Vortragstitel lautet „Durchblick mit Weitsicht - Nachhaltig Geld anlegen nach Trump, Johnson und Merkel“. Im 13. Jahr feiert die größte Privatkunden-Veranstaltung der Sparkasse Harburg-Buxtehude seine digitale Premiere. Um 19 Uhr startet der Internet-Livestream direkt aus dem TV-Studio in Buchholz.

    „Die Entwicklungen rund um das Corona-Virus lassen unseren Investmenttag in seiner bisherigen Form mit 500 Kunden in der EMPORE Buchholz nicht zu. Ausfallen lassen war für uns aber auch keine Alternative. Also haben wir uns für die digitale Variante entschieden“, erklärt Sonja Hausmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Wenn unsere Kunden nicht zum Investmenttag kommen können, bringen wir die Experten und brandaktuellen Themen zu den Menschen nach Hause.“

    Der Sparkassen-Investmenttag ist an Kunden und Nicht-Kunden gleichermaßen gerichtet. Interessierte können sich über das Veranstaltungsportal der Sparkasse Harburg-Buxtehude unter www.spkhb.de/events für den Investmenttag anmelden. Der Livestream ist kostenlos.

  • Sparkassen-Kundin Brigitte Möhrke gewinnt 5.000 Euro „Renovierungsgeld“

    Buxtehude. Die frohe Kunde kam für Brigitte Möhrke wahrlich unverhofft. Die 72-jährige Rentnerin aus Beckdorf hat 5.000 Euro bei der Monatsauslosung Juli der Aktion Sparen+Gewinnen gewonnen. Im Übergangsquartier der Sparkasse Harburg-Buxtehude in der Buxtehuder Bahnhofstraße nahm sie die Glückwünsche und einen Blumenstrauß aus den Händen ihrer Beraterin Ilona Düster entgegen.Seit nahezu 30 Jahren, genau genommen seit 1991, nimmt Brigitte Möhrke bereits am Gewinnsparen der Sparkasse teil.

    „Ich bin damals über ein Angebot meiner Sparkasse zum PS-Lotterie gekommen, weil man mit kleinen Beiträgen und etwas Glück große Gewinne erzielen kann“, sagte die 72-Jährige. Dass sie allerdings wirklich mal gewinnen würde, damit hatte Brigitte Möhrke nicht gerechnet. Die 5000 Euro will Brigitte Möhrke in die Teilrenovierung ihres Hauses in Beckdorf stecken. Abgesehen vom eigenen Gewinn sei ihr aber stets auch wichtig gewesen, etwas Gutes zu tun.

  • Unternehmensberater ohne Honorar möglich: Bund fördert Corona-Beratung

    Ratgeber. Die Krise ist ein Stresstest für die Geschäftsmodelle vieler Unternehmer. Nach Schätzungen des Verbands der Familienunternehmer könnten 20% der Unternehmen pleitegehen. Da nützt auch die in der Krise befristet eingeführte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wenig. Denn wenn einem Unternehmer die Luft ausgeht, geht die Firma kaputt. So oder so. Denn die juristische Erleichterung (Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Geschäftsführer bis 30.9.2020) gilt nur, wenn Aussicht auf Beseitigung der eingetretenen Zahlungsunfähigkeit besteht, teilte die Kanzlei Buchalik Brömmekamp mit. Außerdem muss die Insolvenz auf Corona rückführbar sein. Das dürfte bei Firmen, die schon vorher auf wackeligen Beinen standen, nicht gelte. Das allerdings wäre zu prüfen. Und hier hilft der Staat, indem er 100% der Beratungskosten übernimmt. Das Unternehmen darf nur noch nicht im Insolvenzverfahren sein.

    Allerdings nutzen auch viele Unternehmer die Krise als Chance. Plötzlich ist Zeit, das Geschäftsmodell insgesamt zu überdenken. So werden einige meiner Mandanten aktiv. So kauft beispielsweise ein Hamburger Architekt ausgerechnet jetzt in diesen Zeiten ein anderes Architektenbüro. Eine Gesundheitsunternehmerin, die unter der Schließung der Möbelhäuser leidet, nutzt die Zeit und baut ein Franchisesystem auf. Sie bietet Ihr Geschäftsmodell als Kopiervorlage für Kollegen aus ihrer Branche an. Denn sie hat ihr Unternehmen mustergültig - fast vollautomatisch und digital - durchstrukturiert und davon können kleinere Mitbewerber profitieren. Diese zahlen dann dafür, dass sie ein erfolgserprobtes Modell kopieren können. Natürlich sind hierfür viele Fragen zu prüfen, bevor das umgesetzt werden kann: Preismodell, Rechtsform, Verträge, Organisation, Marketing und vieles andere mehr. Aber beide Unternehmer nutzen die Krise als eine Chance. "Und Frau Merkel zahlt", meinte ein Handwerker lapidar. Ja, Frau Merkel zahlt.

    Bis Jahresende gibt es die Beratung hierfür zum Nulltarif. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle werden befristet 100% der Beratungskosten von 4.000 Euro erstattet. Ist das gut? Ich denke schon. Gerade in Hamburg und Schleswig-Holstein, traditionell gewissermaßen eine Förderwüste Deutschlands (verglichen mit Niedersachsen, Bayern oder NRW), ist das eine wirklich einzigartige Möglichkeit, aus dem Stresstest gestärkt hervorzugehen. Der Bund macht es wieder möglich. Die Krise als Chance.

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    Und das ist dringend notwendig: Während in dieser Woche die Öffnung der (kleineren) Geschäfte bis 800 qm erlaubt wurde, hat die Pandemie tiefe Bremsspuren in den Unternehmensbilanzen hinterlassen. Natürlich ist klar: Die Bilanz wird (natürlich) erst nach dem 31.12. im Jahr 2021 erstellt. Aber Unternehmer mit einem guten Controlling sehen die Soll-Ist-Abweichung schon heute in ihren Zahlen.

    Es wird wie in jeder Krise Gewinner und Verlierer geben. Zu den Gewinnern gehört vermutlich der Lebensmittelhandel, zu den Verlierern gehören Coaches, Trainer, Friseure, Messebauer, vermutlich auch Autohäuser. Während Autohändler möglicherweise nach der Krise in einer aufholenden Entwicklung noch fleißig Autos ausliefern können, werden Friseure und Trainer nach der Aufhebung der Corona-Beschränkungen nicht mehr Haare schneiden, Trainer kaum mehr Seminare abhalten können, Messebauer die abgesagten Messen kaum nachholen können. Auch Kirchenmusiker werden die Gottesdienste nicht nachholen können, wohl aber vielleicht nachgelagert Hochzeiten und Beerdigungsfeiern spielen können. Wer Reserven hat, wird diese aufbrauchen, wer keine Reserven hat, wird pleitegehen. Nicht jeder wird sein Geschäftsmodell so einfach digitalisieren können.

    Die Politik hat aber beeindruckend schnell und unbürokratisch reagiert. Sie hat Zuschuss- und Kreditprogramme aufgelegt. 80% der Hamburger Zuschussanträge waren zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses bereits bearbeitet. Die Zuschüsse in Höhe von maximal 9.000€-15.000€ vom Bund zuzüglich der Mittel des Landes (nur in Hamburg!) haben bei vielen Selbstständigen die größte Verzweiflung lindern können, aber halten natürlich nicht lange vor. Das alles ändert nichts daran, dass viele Geschäftsmodelle einen Ditch bekommen haben und viele Unternehmen in Schwierigkeiten gebracht wurden. Vor allem diejenigen, deren Eigenkapital nicht ausreichend hoch war.

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    Und es gab auch Missbrauch - wie immer: Hamburg und Nordrhein-Westphalen haben kurzzeitig die Bewilligung von Corona-Zuschüssen ausgesetzt, nachdem über Fake-Homepages Betrugsversuche aufgefallen sind. Hamburg hat hier sehr schnell reagiert, das Landeskriminalamt konnte die tschechische Seite vom Netz nehmen lassen. Positiv ist, dass der Missbrauch offenbar auch vom Senat nicht dafür genutzt wird, Selbstständige insgesamt als Betrüger zu markieren, sondern den Missbrauch als Schädigung notleidender Selbstständiger zu sehen (was es ja auch ist). So wird der Vorfall kommentiert:

    "Kriminelle haben Solo-Selbstständige und kleine Unternehmer, die in der aktuellen wirtschaftlichen Notsituation dringend Bundes- und Landesmittel benötigen, gezielt auf eine gefälschte Internet-Seite geleitet, um in deren Namen, aber mit eigenen Bankverbindungen öffentliche Hilfen zu kassieren, sogenanntes Phishing. Aufgrund der Vorfälle in Nordrhein-Westfalen waren die Mitarbeiter der Förderbank IFB bereits sensibilisiert und hatten notwendige Vorkehrungen getroffen. Nach Entdeckung der gefälschten Webseite wurde über das Landeskriminalamt unverzüglich Strafanzeige wegen Betruges gestellt. Die Ermittlungen laufen. Die identifizierte Fake-Seite hinter den Anträgen auf einem Server in Tschechien konnte das Landeskriminalamt bereits zwei Stunden nach Entdeckung vom Netz nehmen lassen." (Quelle: https://www.hamburg.de/coronavirus/13856282/2020-04-15-betrugsversuch-corona-soforthilfe)

    Kriminelle Auswüchse werden eingedämmt, wer überleben will, modernisiert und digitalisiert. Der Staat hilft auch hier befristet mit seinem Corona-Zuschuss von 100%. Unternehmer, die das nicht alleine machen wollen, dürfen sich Hilfe holen.

    Und so geht’s:

    Sie müssen vor Beginn der Beratung einen Förderantrag stellen. Mit Ihrem Berater erarbeiten Sie ein Konzept. Er analysiert die Schwachstellen Ihrer Firma und definiert mit Ihnen Maßnahmen, wie Sie gestärkt aus der Krise herauskommen können. Sie zahlen nur die MWSt., die Sie als Vorsteuer vom Finanzamt zurückbekommen. Das Nettohonorar fließt ohne Umwege nach (!) Abschluss der Beratung aufs Konto Ihres Beraters. Ihr Berater muss hierfür vom Bundesamt zugelassen sein und finanziell in Vorleistung gehen.

    Und hier geht’s zum Antrag: https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

    Unser Gast-Autor:
    Dipl.-Volkswirt Michael Wörle ist Geschäftsführer der MWUnternehmensentwicklung GmbH in Schenefeld und wohnt in Alt-Osdorf. Er verfügt über eine weit gefächerte Branchenerfahrung und betreut seit vielen Jahren Unternehmen u.a. in der Beschleunigung, Neuausrichtung und Optimierung von Prozessen. Seine weiteren Schwerpunkte liegen in der Organisation des Controllings, in Wirtschaftlichkeitsfragen und ebenso in der praktischen Begleitung von Mitarbeitern bei der digitalen Transformation. Daneben ist er als Verbandsgeschäftsführer, u.a. beim Verband für Unternehmensnachfolge, Wirtschaftsmediator und Fachbuchautor tätig. Wer sich vom Autor persönlich beraten lassen möchte, der kann Michael Wörle sprechen Sie mit ihm oder geben seine Beraternummer ein. Diese ist 133583.
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  • Volker Eggers seit 40 Jahren bei der Volksbank Lüneburger Heide eG

    Winsen. Volker Eggers feiert am 1. April seine 40-jährige Betriebszugehörigkeit bei der Volksbank Lüneburger Heide eG. Er begann seinen Berufsweg nach der Ausbildung bei einer Sparkasse in Hamburg am 1. April 1979 in der damaligen Volksbank Nordheide eG in Hanstedt - zunächst als Mitarbeiter in der hauseigenen Immobilienabteilung. 1987 gründete die Volksbank ihre Tochterfirma VBN Immobilien GmbH - mit ihm als Geschäftsführer.

    Das Thema „Bauen“ zieht sich wie ein roter Faden durch Eggers ́ berufliche Laufbahn: Seit 1992 als Firmenkundenberater mit dem Schwerpunkt Bauträgerfinanzierungen. „Es macht mir großen Spaß, Projekte von Anfang an zu begleiten. Von der Vision über die ersten Planungen bis zur Übergabe der Wohnungen bin ich dabei“.

    Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die bankeigene Baulanderschließung. ‚“Wir müssen unseren Kunden marktgerechte Baugrundstücke anbieten können“ ist Eggers von der Bankstrategie überzeugt.

  • Volksbank Lüneburger Heide: Bennet Meier leitet jetzt die Filiale in Ramelsloh

    Ramelsloh. Die Volksbank in Ramelsloh hat einen neuen Filialleiter bekommen. Seit 1. Februar hat der 31-jährige Bankkaufmann Bennet Meier die Aufgabe von Michel Peters, der die Möglichkeit wahrgenommen hat, sich einer neuen Aufgaben in der Volksbank zu stellen. Er wird künftig als Filialbereichsleiter in der Volksbank-Filiale in Buchholz tätig sein.

    Der neue Filialleiter wird unterstützt von Katrin Bendel, Stefanie Lühring und Astrid Wendlandt. Für die Beratung stehen ihm Cornelia Hochstadt und Christiane Neubüser zur Seite, die den Kunden in Ramelsloh seit Jahren vertraut sind. „Wir wollen Ihnen weiterhin mit höchster Kompetenz und Zuverlässigkeit zur Seite stehen“, sagt Regional- direktor Frank Soetbeer. „Mit Herrn Meier haben wir einen jungen dynamischen Nachfolger gewonnen, der das Team in Ramelsloh künftig leiten wird.“

    Die freie Zeit außerhalb der Bank verbringt der 31- Jährige am liebsten mit sportlichen Aktivitäten, insbesondere Fußball, und mit seiner Lebensgefährtin. Beide freuen sich auf den Nachwuchs, der sich für den Sommer angekündigt hat. Seit 2012 war Bennet Meier in der Basisberatung in der Filiale Tostedt tätig und ist dann in die Kundenberatung nach Buchholz gewechselt. Begleitend dazu hat er die Ausbildung zum Bankfachwirt an der Genokademie absolviert. „Ich bin gespannt auf meine neue Aufgabe und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kunden und Kollegen in Ramelsloh“, sagt Bennet Meier.

  • Volksbank unterstützt vielfältige Projekte

    Hanstedt. Bunt gemischt aus vielen Bereichen waren die Gäste der 17 Vereine und Institutionen, die jetzt der Einladung der Volksbank Lüneburger Heide eG in die Filiale nach Hanstedt gefolgt sind. An diesem Abend fand die offizielle Übergabe der Reinerträge aus der VR-Gewinnspargemeinschaft statt. „Gewinnen – Sparen – Helfen“, so lautet das Motto der VR-Gewinnspargemeinschaft, deren Lose bei der Volksbank Lüneburger Heide eG erworben werden können.

    Von dem monatlichen Lospreis in Höhe von 5 Euro geht 1 Euro als Einsatz in die Lotterie, bei der monatlich Geldgewinne zwischen 4 Euro und 25.000 Euro verlost werden. Zusätzlich gibt es regelmäßig Autos, Erlebnisgutscheine und weitere Geldpreise zu gewinnen. 4 Euro werden gespart und am Ende des Jahres dem Kundenkonto gutgeschrieben.

    Ein Viertel des gesamten Lotterieeinsatzes der Kunden fließt als Reinertrag an das Kreditinstitut zurück. Dieser wird dann an gemeinnützige Vereine und Organisationen weitergegeben. So hilft der Kunde mit jedem Loskauf auch anderen Menschen.

    Über eine Zuwendung in der Regionaldirektion Hanstedt- Salzhausen freuten sich Kindergärten, Schulvereine, Feuerwehren und Sportvereine. Auch kulturelle Bereiche und die Seniorenarbeit wurden unterstützt. Sie alle waren bei der offiziellen Übergabe, zu der Regionaldirektor Frank Steffen eingeladen hatte, dabei. „Besonders die Förderung junger Leute hat einen besonders hohen Stellenwert in unserem Hause“, sagte Steffen.

    Frank Steffen ist stolz auf die Unterstützung der Volksbank: „Im gesamten Geschäftsgebiet haben wir 222 Projekte mit rund 264.000 Euro gefördert. Das haben wir unseren Kunden zu verdanken, die insgesamt mit mehr als 110.000 Losen an den monatlichen Auslosungen teilnehmen“.

    Im vergangenen Jahr wurden den Volksbank-Kunden rund 607.000 Euro Geldgewinne gutgeschrieben, außerdem freute sich ein Kunde über ein nagelneues Mercedes-Cabrio, ein weiterer über einen Audi A1.

  • Zwei Star-Referenten beim Jubiläum des Sparkassen-Investmenttags in der Empore Buchholz

    Harburg/Buchholz. Am Abend des 24. September stand das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl fest. Es ist damit bekannt, mit wie vielen Abgeordneten die jeweiligen Parteien im 19. Deutschen Bundestag vertreten sind, nicht aber, welche Koalition unser Land in den kommenden vier Jahren führen wird. Stehen sechs Wochen später auch die Zugehörigkeiten zur Regierungsbank und zur Opposition? Ein guter Zeitpunkt, um über wirtschaftliche Auswirkungen auch auf unsere Region zu diskutieren.

    Nicht umsonst hat die Sparkasse Harburg-Buxtehude Montag, 6. November, 19 Uhr, als Termin für den 10. Sparkassen-Investmenttag in der Empore Buchholz gewählt. Das Thema lautet: „Deutschland – Lokomotive Europas?! Was kann, was muss sich ändern?“ Dass am 15. Oktober auch noch Neuwahlen in Niedersachsen stattgefunden haben, verleiht der Jubiläumsveranstaltung zusätzlich Würze.

    „Als flexible und moderne Sparkasse sind wir immer bereit, neue Wege zu gehen“, sagt Vorstandsmitglied Andreas Sommer und beschreibt den veränderten Ablauf „Wir werden erstmals zwei Star-Referenten haben, die zusammen mit dem Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude in eine Talkrunde einsteigen.“ Von der Besonderheit anlässlich des zehnten Investmenttages versprechen sich Cord Köster, der neue Direktor für den Regionalbereich Süd, und das Team der Filiale Buchholz noch mehr Dialog mit den mehr als 500 Besuchern.

    Erste zwei kurze Impulsvorträge, dann eine Podiumsdiskussion

    Als Star-Referenten nehmen am 6. November Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank, und Europajournalist Udo von Kampen Platz auf der Bühne der Empore. „Ulrich Kater ist ein absoluter Kapitalmarktexperte und häufig im Fernsehen präsent. Er setzt die bewährte Reihe an Börsenexperten auf unseren Investmenttagen fort“, sagt Cord Köster. In den vergangenen Jahren hatten Dr. Franz Alt, Raimund Brichta, Alexander Niemetz, Philipp Vorndran und zuletzt Dr. Holger Bahr die Besucher in ihren Bann gezogen.

    Der zweite Referent Udo von Kampen hat sich durch präzise Analysen und konträre Denkanstöße einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Ulrich Kater und Udo von Kampen werden beim Sparkassen- Investmenttag 2017 jeweils mit einem kurzen Impulsvortrag in das Thema einführen und anschließend in die Podiumsdiskussion einsteigen.

    Ebenfalls auf dem Podium sitzen Heinz Lüers, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Harburg-Buxtehude, und der ehemalige ntv-Kommentator Andreas Franik. Während Kater und von Kampen eine wirtschaftliche und politische Einordnung für Europa und global vornehmen, transformiert Lüers die möglichen Veränderungen oder Änderungserfordernisse auf die Süderelbe-Region und die Kunden der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Wir wollen unseren Auftritt weiter professionalisieren. Daher wird Andreas Franik durch den Abend führen und ihn moderieren“, sagt Stephan Tiedemann, Leiter der Sparkassen-Filiale in Buchholz.

    Cord Köster übernimmt den Regionalbereich Süd von Gerhard Oestreich

    Nach der Diskussion stehen die Referenten für einen persönlichen Austausch und weitere Fragen zur Verfügung. Ulrich Kater wird sich am gemeinsamen Informationsstand der Deka-Gruppe und der Wertpapierabteilung aufhalten. Udo von Kampen ist am Stand der Sparkasse Harburg-Buxtehude zugegen. Auch über aktuelle Entwicklungen im Bereich S- Immobilien können sich Besucher vorch der Diskussion informieren und ins Gespräch kommen mit einem der vielen Sparkassenberater. Wie gewohnt werden ein Imbiss und kalte Getränke gereicht.

    Alle Interessierten – ganz gleich ob Kunde der Sparkasse oder nicht – sind herzlich zum 10. Sparkassen- Investmenttag am Montag, 6. November, um 19 Uhr in der Empore in Buchholz eingeladen. „In den vergangenen Jahren waren wir immer lange vor dem Investmenttag ausverkauft“, sagt Andreas Sommer.

    Einige Eintrittskarten stehen noch zur Verfügung und können unter der Service-Telefonnummer 0 40/ 766 91 99 75 und in allen Filialen bestellt werden. Der Eintritt ist frei. Zum 1. September 2017 hat Cord Köster die Position des Regionaldirektors für den Bereich Buchholz und Umgebung übernommen.

    Der bisherige Regionaldirektor Gerhard Oestreich ist auf Kösters alte Position gewechselt. Er wird Direktor aller FirmenkundenCenter. „Cord Köster hat eine unglaubliche Erfahrung in fast allen Geschäftsgebieten“, sagt Andreas Sommer. "Er war in den vergangenen zwölf Jahren im klassischen Privatkundengeschäft in Filialen, im S-VermögensManagement, im Bereich der privaten Baufinanzierung und als Direktor für Firmenkunden tätig. Er ist eine Allzweckwaffe.“

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