46 Feuerwehrleute der Wehren Hörsten, Meckelfeld, Moor und Over-Bullenhausen üben den Brandschutz
Seevetal-Meckelfeld. Einsatz für die Wehren Hörsten, Meckelfeld, Moor und Over-Bullenhausen: "Brennt Reetdachhaus, mehrere Personen verletzt!" So lautete die Einsatzmeldung. In den Orten liefen die Sirenen und bei den Feuerwehrleuten gingen die Melder. Für sie hieß es "Schnell zum Gerätehaus und dann zum Friesenweg in Friesenwerdermoor." Dort soll ein Reetdachhaus brennen.
Dort angekommen, stellte sich schnell heraus, dass es sich um eine Übung handelt. Aber das Szenario sah schon echt aus. Die Nebelmaschine hatte ganze Arbeit geleistet und das Haus von außen und von innen vernebelt. Für die Wasserversorgung hatten die Ausrichter den mit 10.000 Liter beladenen Abrollcontainer des Landkreises Harburg in Stellung gebracht. So brauchten die Retter nicht die Wasserleitung anzapfen für das Löschwasser.
Die Anweisungen des Einsatzleiters: "Atemschutz anlegen, Schläuche rollen und in das völlig verqualmte Haus gehen." Es sollten sich nach Angaben von Passanten noch Personen in dem Haus befinden - dargestellt von Puppen. Nach einiger Suche konnten die drei Puppen, die an unterschiedlichen Stellen lagen, von den Kameraden
"gerettet" werden.
Am Ende der Übung waren die Beobachter mit der Abarbeitung der Aufgaben zufrieden. Auch Gemeindebrandmeister Rainer Wendt lobte die Ausführung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Zeit. Denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass sich 46 Feuerwehrleute an einem Abend freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellen und den Brandschutz in Seevetal sicherstellen.
