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  • Kita Regenbogenkinderland fühlt sich wohl am neuen Standort

    Maschen. Viele junge Menschen ziehen nach Maschen und grünen eine Familie. Das lässt sich auch an den steigenden Anmeldezahlen für Kita in Maschen erkennen – auch in der Kita Regenbogenkinderland am Schulkamp auf dem Gelände der dortigen Grundschule. Zuletzt platzte sie aus allen Nähten, ohne dass es die Möglichkeit der Erweiterung gab. Und es wurde ein neuer Standort gesucht.

    Den fand man am Moorweidendamm und im Oktober 2019 war Baubeginn. Schon im im Sommer des vergangenen Jahres konnte der Umzug stattfinden und nun finden statt 43 Kinder 83 Platz in der Kita. Und Kinder sowie das Team fühlen sich am neuen Standort pudelwohl.

    Rund 1,4 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. „Gut angelegtes Geld“, wie Seevetals Bürgermeisterin Martina Oetzen findet. Bei einem Besuch besichtigte sie zusammen mit Andreas Eddelbüttel, dem neuen Leiter der Abteilung Familie, Schulen und Soziales im Seevetaler Rathaus die Kita.

  • Kita-Beiträge sollen in Seevetal erstattet werden

    Hittfeld. Die Gemeinde Seevetal will die Eltern von Kindern in Seevetaler Kindertagesstätten finanziell entlasten. Es ist vorgesehen, dass ab dem 1. April die Kita-Beiträge für einen Monat erstattet werden sollen. Sollten die Kita-Schließungen bedingt durch die Corona-Pandemie noch längere Zeit bestehen bleiben, würde diese Regelung auch für die Folgemonate beibehalten werden.

    Formell muss Ende April der Verwaltungsausschuss diese Maßnahme, die auf einem Antrag aus der Politik beruht, beschließen. Er würde damit von der Regelung abweichen, dass eine Zahlungspflicht grundsätzlich auch bei vorübergehender Schließung bestehe. Die Gemeinde Seevetal würde damit auf monatliche Einnahmen von rund 120.000 Euro verzichten. Eine vorherige Abfrage durch Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen unter den Fraktionsvorsitzenden der im Seevetaler Rat vertretenen Parteien lässt eine große Mehrheit für diesen Beschluss erwarten.

  • Kita-Träger im Landkreis übergeben Petition zur Personalnot

    Winsen. Eine Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für Erzieher*innen, die Einführung eines Ausbildungsgehalts, die finanzielle Förderung von Umschulungen und die leichtere Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse – das sind nur einige der Kernforderungen der Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Harburg, in der alle freien Träger von Kindertageseinrichtungen organisiert sind. Am vergangenen Freitag übergab der Vorsitzende der KAG, Roger Grewe, im Kreisverwaltungsgebäude in Winsen gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Verbände evangelisch-lutherischer Kindertagesstätten in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen, Roland Arndt, diese Forderungen in Form der Petition „Personalnot in den Kindertagesstätten im südlichen Hamburger Umland“ an den stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Bernd Althusmann und den Vorsitzenden des Kultusausschusses des Landes Niedersachsen André Bock. Beide sagten daraufhin zu, sich für eine Verbesserung der aktuellen Personalsituation einzusetzen. Parallel wird die Petition an den Petitionsausschuss des Niedersächsischen Landtags versandt.

    Begründet sehen die Kita-Träger die massive Personalnot unter anderem in der jetzt schon sehr hohen Betreuungsquote im Landkreis Harburg, die durch starken Zuzug in die Metropolregion Hamburg einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und den daraus folgenden Personalbedarf mit sich bringt. Auch der Wunsch nach Ganztagesplätzen, befördert durch die Beitragsfreiheit für Kinder im Alter von über drei Jahren und den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr, steigt stetig.

    Das Besondere: Während in Hamburg Heilerzieher*innen, Logopäd*innen, Kinderkrankenschwestern und Ergotherapeut*innen regulär in Kindertagesstätten tätig werden dürfen, ist es in Niedersachsen bislang nicht der Fall. Das erschwert die Situation zusätzlich. Darüber hinaus werden Umschulungen in die Erzieher*innenlaufbahn bislang nicht finanziell unterstützt, wenngleich es zahlreiche Interessenten gibt. Vor allem aber ist die fehlende Vergütung in der vierjährigen Ausbildungszeit für viele ein Ausschlusskriterium bei der Berufswahl.

    Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Kita-Träger bereits intensiv an Lösungen, die aber bislang bei Politik und Verwaltung nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sind. „Mit dem Einreichen der Petition im Niedersächsischen Landtag wollen wir die politischen Entscheidungsträger in Gänze auf den mehr als dringenden Handlungsbedarf aufmerksam machen. Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Roger Grewe, Vorsitzender der KAG. „Wie wir kürzlich erfahren haben, soll das Kita-Gesetz in Niedersachsen zum August kommenden Jahres novelliert werden. Wir würden uns wünschen, hier rechtzeitig in die Veränderungsprozesse mit einbezogen zu werden“.

    Das Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Personalnot in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln, um eine qualitativ hochwertige Arbeit in den Kindertageseinrichtungen im Landkreis Harburg auch in Zukunft sicherstellen zu können – gelingen kann dies nur in enger, vertrauensvoller und vor allem zielführender Zusammenarbeit,“ erklärt Roland Arndt abschließend.

  • Neue Kita Krümelkiste in Neu Wulmstorf soll im Juni eröffnen

    Neu Wulmstorf. Der Countdown läuft: In rund zweieinhalb Monaten soll die Johanniter-Kita Krümelkiste in der Theodor-Heuss-Straße 74a in Neu Wulmstorf eröffnen. "Nach derzeitigen Stand starten wir den Betrieb Anfang Juni, sofern die Corona-Krise uns nicht zeitlich zurückwirft", sagt Johanniter-Regionalvorstand Thomas Edelmann. In den nächsten Wochen wird am Innenausbau, an der Gestaltung der Außenanlagen und des Spielgeländes gearbeitet. "Wir möchten hier einen Ort erschaffen, der die Neugier und Entdeckerfreude der Kinder fordert und fördert. Damit wollen wir den Nachwuchs ermutigen, eigene Erfahrungen zu machen", sagt Kita-Leitung Marion-Johanna Mey.

    Die "Krümelkiste" bietet zukünftig Platz für insgesamt 105 Kinder in fünf Gruppen: Zwei Krippengruppen (von 0 bis drei Jahre) mit jeweils 15 Kindern sowie drei Elementargruppen (von drei Jahren bis zum Schuleintritt) mit jeweils 25 Kindern. Die Kita hat gruppenübergreifende Öffnungszeiten von 7 bis 18 Uhr – so stellt sich der Träger der Einrichtung, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., auf die Bedürfnisse berufstätiger Eltern ein.

    In der Krippe haben die Kinder in den Kernzeiten ihre festen Gruppen, mit ihren Bezugspersonen und festen Spielpartnern. "Im Elementarbereich werden wir zukünftig mit dem teiloffenen Konzept arbeiten. Dies bedeutet, dass die Kinder ihre festen Gruppen haben, mit denen sie unter anderem ihren Geburtstag feiern und in den Tag starten. Nach dem gemeinsamen Morgenkreis teilen sie sich dann auf die verschiedenen Bereiche auf", erklärt Mey. Hiermit fördere man die Selbstständigkeit, die Entscheidungsfähigkeit sowie das Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl.

  • Niedersachsen und Hamburg schließen Schulen und Kitas

    Landkreis Harburg/Buxtehude. Die niedersächsische Landesregierung hat am Freitagvormittag beschlossen, Schulen und Kitas ab Montag zu schließen. Vier Wochen bleiben die Schulen und Kitas dann geschlossen. Nach zwei Wochen der Schließung ab dem 16. März schließen sich zwei Wochen Osterferien an. Es soll aber in Schulen und Kitas eine Notbetreuung geben.

    Für die anstehenden Abiturprüfungen hat das Kultusministerium Notfallpläne erarbeitet. Schulfahrten werden bis zum Sommer komplett gestoppt und Schüleraustausche aus dem Ausland angesagt. Onlineunterricht oder Hausaufgaben sind nicht geplant.

    Grund für den Schritt war wohl auch der sprunghafte Anstieg an Infizierten am gestrigen Donnerstag von 129 auf 173.

    Update 15 Uhr: Auch Hamburg setzt den Regelbetrieb an allen Schulen, Hochschulen und Kitas bis zum 29. März 2020 aus. Dies wurde auf einer Pressekonferenz des Senats heute am frühen Nachmittag bekannt gegeben. „Wir haben eine Reihe an Maßnahmen getroffen, die alle darauf gerichtet sind, die Ausbreitung des Virus zu verringern“, so Bürgermeister Peter Tschentscher. Ziel sei es, das Gesundheitssystem in gewohnter Qualität aufrecht zu erhalten.

    An den Kitas und für Schüler bis 14 Jahre wird eine Notbetreuung angeboten werden. Lehrer sollen für die Schüler Lernangebote für zu Hause erstellen. Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, finden wie geplant statt. Klassenreisen ins Ausland sind bis Ende des Schuljahres gestrichen. Schulische Veranstaltung bis Ende April sind abgesagt.

  • Richtfest: HTB-Kita „Haake Füchse“ und neue Tennishalle gehen in die letzte Bauphase

    Harburg. Viele Harburger Promis konnte der Harburger Turnerbund (HTB) am Samstag zum Richtfest des Neubaus begrüßen, in dem bald Kids in der Kita „Haake Fückse“ und Tennissportler in der neuen Halle spielen sollen. Mit dem Richtspruch von Zimmermann Ritchy von R.W. Bedachung wurde dem Gebäude, seinen Nutzern und natürlich dem Verein als Bauherren ein gutes Gelingen gewünscht.

    Und die Zeichen für ein solch gutes Gelingen sind da. Denn schon nach nur sechs Monaten Bauzeit steht der Rohbau auf der Jahnhöhe. „Der einzige Bau in Deutschland, der noch vor der Zeit fertig wird“, witzelten einige Anwesenden mit Blick auf Elbphilharmonie und den Berliner Flughafen BER. „Das ist sicherlich nicht nur ein Verdienst der emsigen Handwerker u.a. von Berger & Berger, Peter Henning und Ratjen & Ratjen, sondern ist 2020 08 31 htb1auch Ralph Fromhagen, Vizepräsident des HTB`s, geschuldet, der tagtäglich und unermüdlich den Bau vorangetrieben hat“, heiß es aus Vereinskreisen.

    HTB-Präsident Michael Armbrecht bedankte sich bei allen beteiligten Baufirmen und Handwerkern für die bisherige Leistung: „Das sieht schon ganz ordentlich aus! Ihr habt die alte Tennishalle abgerissen, die Grundleitungen gelegt, das neue Fundament gegossen, die Wände hochgezogen, die Betondecke gegossen und den Stahlbau für die neue Tennishalle durchgeführt.“ In den letzten 140 Tagen wurden insgesamt 900 Kubikmeter Beton, 35 LKW-Züge Kalksandsteine und 55 Tonnen Stahl verbaut.

    Armbrecht konnte zum Richtfest Hamburgs Sozialsenatorin und Harburgerin Dr. Melanie Leonhardt ebenso begrüßen wie den SPD-Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi, die Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver (CDU) und Sören Schumacher (SPD), Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Sozialdezernentin Dr. Anke Jobmann, die CDU Fraktions- und Parteivorsitzenden Ralf-Dieter Fischer und Uwe Schneider, Bezirkshandwerksmeister Peter Henning, Lotto-Geschäftsführer Torsten Meinberg und von der Sparkasse Harburg-Buxtehude Wilfried Wiegel und Sophia Aßmann.

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    Im Anschluss an den Richtspruch gabt es geführte Touren, natürlich mit Maske und unter Corona-Regeln, durch den Kita-Rohbau im Erdgeschoss. Großen Dank kommt den vielen freiwilligen Helfern zugute, insbesondere den vier FSJlerInnen des HTB`s und Carla Rook, die das Hygiene- und Schutzkonzept für diese Veranstaltung ausgearbeitet hat.

     

  • Steller DRK-Kita Niedersachsenstraße besucht das THW Stelle

    Winsen/Stelle. Im Rahmen eines Kindergartenprojekts namens „Helfen – Hilfe bekommen – Helfende Berufe“ besuchte die DRK-Kita Niedersachsenstraße kürzlich - noch vor der Corona-Situation - verschiedene soziale Einrichtungen wie beispielsweise das DRK-Fundus-Kaufhaus in Winsen. Dort konnte jedes Kind ein noch gut erhaltenes eigenes Spielzeug spenden und somit einen Teil dazu beitragen, dass andere Menschen die Möglichkeit bekommen, Ware aus zweiter Hand günstiger zu erwerben.

    Des Weiteren besuchten die drei- bis sechsjährigen Kinder der Kita auch das Technische Hilfswerk (THW) an der Alten Lüneburger Straße in Stelle. Hier bekamen sie einen Einblick in die Arbeitsabläufe des THW. Der Zugführer Tim Birkefeld, THW-Helfer Florian Well und einige Bundesfreiwilligen-Dienstler erklärten die Aufgaben des THW und die verschiedenen Fahrzeuge. Auch durften die Kinder den Innenraum eines THW-Fahrzeugs erobern und zur großen Freude aller Probesitzen.

    Gemeinsam wurde eine Sandsackkette aus kleinen handlichen einen Kilogramm schweren Sandsäcken gebildet, um einen kleinen „Deich“ vor der Überschwemmung zu bewahren. Interessierte können bereits jetzt aktiv an einer Minigruppe beim THW teilnehmen, die für Kinder ab sechs Jahren 14-tägig samstags von 13 bis 15 Uhr stattfindet. „Wir freuen uns sehr, dass Mitglieder des THW uns so tatkräftig unterstützen und sich so hilfsbereit zeigen,“ freut sich Leiterin Susann Stöckemann.

    Bereits in der Vergangenheit hat sich das THW für die Kita zur Verfügung gestellt und beispielsweise beim Laternenumzug oder dem Sommerfest tatkräftig unterstützt. Demnächst stehen auch noch Besuche bei der Feuerwehr und der Polizei an sowie der Besuch eines DRK-Rettungswagen in der Kita.

  • Svenja Stadler zu Besuch beim Kitaverband Winsen

    Fleestedt/Winsen. Eine gute Stunde Zeit nahm sich die Fleestedter Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler aus dem Landkreis Harburg, um mit Verantwortlichen des Evangelischen Kitaverbands Winsen über ganz konkrete Situationen und Probleme im Kita-Alltag zu sprechen. Mandy Baensch, Leiterin der Evangelischen Kita in Borstel, berichtete von den Schwierigkeiten darüber, dass bis 2018 die Schulen für die individuelle Sprachförderung von Kindern im letzten Kindergartenjahr vor der Schule zuständig gewesen wären und dies nun ohne zusätzliche Mittel von den Kindergärten übernommen werden müssten. Dadurch könnten viele Kinder ihre Sprachdefizite nicht mehr so gut kompensieren wie zuvor. Positive Erfahrungen hingegen hatte sie vom Praxismentoring-Programm zu berichten, durch das Erzieher*innen befähigt würden, den Auszubildenden in den Kitas praktisches Wissen zu vermitteln. Mandy Baensch ist selbst Referentin für das Programm und bildet neue Mentoren aus. Das System einer dualen, vergüteten Ausbildung hält sie für absolut zukunftsweisend, um Fachkräfte in die Kitas zu bekommen.

    Die Zuspitzung des Fachkräftemangels gerade im Landkreis Harburg mit vielen entstehenden Neubaugebieten war ein wichtiges Thema. Tobias Faße, Pädagogischer Leiter des Kitaverbands, äußerte seine Sorgen über die schon jetzt bestehenden Schwierigkeiten für die Einrichtungen, die sich dadurch in den nächsten Jahren verschärfen würden. Svenja Stadler fragte detailliert nach und hörte genau hin, um konkrete Unklarheiten über die gesetzlichen Bestimmungen an die entsprechenden Ausschüsse und Ministerien in Berlin und in der Landespolitik heranzutragen und Problemfelder in der Praxis zu benennen. Auch mögliche Lösungsansätze sollen dabei thematisiert werden: wenn beispielsweise die Arbeitsagenturen auch in Niedersachsen Umschulungen zur Erzieher-Ausbildung fördern würden, könne die Arbeitsmarktsituation für Kindergärten und Krippen einfacher werden, so Tobias Faße.

    Abschließend tauschten sich alle zum Thema Inklusion aus. Die Inklusionsbeauftragte des Kitaverbands, Sozialpädagogin Sara Neuling, berichtete von ihrer Arbeit, die zum Ziel hat, bei allen im Verband beteiligten Menschen Vorurteile bewusst zu machen und abzubauen. Allen Kindern soll die gleiche Teilhabe möglich sein, die täglichen Abläufe sollen möglichst so gestaltet sein, dass sie der Vielfalt der Kinder und ihrer Bedürfnisse gerecht werden. Der inklusive pädagogische Prozess in der frühen Kindheit findet auf verschiedenen Ebenen statt, überwindet kategorische Zuschreibungen wie „behindert“ oder „ethnische Herkunft“ und behält immer das Gesamtsystem in den Blick.

  • Wegen Asbestfunden: Kita Emmelndorf länger geschlossen als geplant

    Emmelndorf. Die DRK-Kindertagesstätte in Emmelndorf muss länger geschlossen bleiben als geplant. Im Laufe der Sanierung der durch einen Feuchtigkeitsschaden betroffenen Einrichtung traten jetzt weitere Probleme auf.

    Im Rahmen der Schadenbeseitigung soll die Kita auch modernisiert werden. Dabei wurden auch die mit Holz verkleideten oberen Wand- und Deckenbereiche entfernt. Bei Raumluftmessungen stellte der vor Ort tätige Baubiologe fest, dass der freigelegte Wandaufbau Anlass zur Vermutung gibt, dass asbesthaltige Teile, wie sie früher zum Beispiel bei Fugenmörtel oder im Kleber vorkamen, verwendet worden sein könnten. Es wurden deshalb Materialmischproben von diesen Wandbereichen genommen und im Rahmen eines Schnelltests analysiert. Dieser Test ergab, dass sich Asbest in diesen Werkstoffen befindet. Daraufhin wurden alle weiteren Sanierungsarbeiten in der Kita eingestellt und eine Schadstoffuntersuchung der Wände, Decken und angrenzenden Bauteile in Auftrag gegeben.

    Es finden derzeit feinteilige Untersuchungen statt, aus welchen hervorgehen wird, in welchen Bauteilen hier Asbest verbaut worden ist. Mit schriftlichen Ergebnissen der Untersuchungen und der Abstimmung mit dem Gewerbeaufsichtsamt ist frühestens in vier Wochen zu rechnen. Anschließend können erst Aussagen bezüglich der generellen Sanierungsfähigkeit der Einrichtung getroffen werden.

    Die ursprünglich für April/Mai dieses Jahres geplante Wiederinbetriebnahme ist daher nicht möglich. Zwei der drei Kita-Gruppen verbleiben aus diesem Grund weiterhin im Fleester Hoff in Fleestedt. Die dritte Gruppe, die bisher in der benachbarten Grundschule Emmelndorf untergekommen ist, muss vorübergehend auf die DRK-Kita „Am Redder“ in Hittfeld ausweichen, da im Rahmen des derzeitigen Um- und Neubaus der Grundschule in den nächsten Monaten keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

    Unabhängig von der Entscheidung, wie es mit der Kita Emmelndorf weitergeht wird derzeit angestrebt, dass nach Abschluss der Arbeiten an der Grundschule Emmelndorf im Herbst dieses Jahres eine Unterbringung aller Kita-Kinder auf dem Schulgelände möglich sein wird.

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