Erfolgsmodell Kunstleihe Harburg wächst weiter
Harburg. Die Kunstleihe Hamburg e. V. blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück: Ihr Kunstfundus umfasst inzwischen mehr als 400 Werke in unterschiedlichen Formaten, Techniken und Stilen. Neu sind ungewöhnliche Arbeiten des früheren Harburger Künstlers und Bühnenbildners Carl Ihrke, darunter ein Akt und ein farbiger Druck – eine Rarität bei dem vor allem für Schwarz-Weiß-Werke bekannten Künstler.
Das Ausleihkonzept stößt auf wachsende Nachfrage, inzwischen auch über die Elbe hinaus. Doch die Räume in Hamburg-Heimfeld werden zu klein: Für Workshops, Künstlergespräche, die früheren „Kunstsalons“ oder Sonderausstellungen fehlt der Platz. Die Suche nach größeren Räumen, etwa als Zwischennutzung im Ex-Karstadt Harburg, im Ex-Miskatonic-Theater oder in leerstehenden Läden, blieb erfolglos.
Trotzdem bleibt der Verein Harburg treu. Der bestätigte Vorstand um Heiko Langanke, Sabine Schnell und Peter Leibrock will eine Wirkungsstätte finden, um das kulturelle Angebot zu sichern und auszubauen.
