Theaterensembles aus Drezdenko und Winsen. | Foto: ein
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Winsen. Sechs junge Mädchen und zwei Lehrerinnen einer Grundschule aus Winsens polnischer Partnerstadt Drezdenko waren kürzlich zu Gast in Winsen. Die Gruppe hatte beim Besuch einer Winsener Delegation in Drezdenko im vergangenen März mit einer Theatervorführung bei den Gästen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sie hatten unter der Leitung von Lehrerin Ewa Urbaniak das Stück „Das hässliche Entlein“ einstudiert und in Polen schon mehrere Theaterpreise eingeheimst.
Aufführung des Kindertheaters aus Drezdenko „Das häßliche Entlein“ | Foto: einMatthias Schrenk, der im städtischen Büro für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften in Winsen für die Initiierung von Partnerschaftsprojekten zuständig ist, stieß bei der Winsener Lehrerin Susanne Brüggemann auf Interesse an einem Begegnungsprojekt. So organisierte Susanne Brüggemann ein kleines Theaterfestival in der Alten Stadtschule, wo unter großem Beifall von Schülern und Eltern sowohl die polnischen Kinder als auch Kinder der Alten Stadtschule ihre Theaterstücke in jeweils zwei Vorstellungen zur Aufführung brachten.
Besuch im Wildpark Schwarze Berge | Foto: ein
Natürlich stand für die jungen polnischen Gäste auch ein kleines Besuchs- und Begegnungsprogramm im Kalender. Sie vergnügten sich im Freizeitbad „Die Insel“ und ließen sich beim Marionettentheater in der Schlosskappelle verzaubern. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der alten Stadtschule besuchten sie den Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf und die Playmobil-Ausstellung im Kiekeberg-Museum in Ehestorf.
Susanne Brüggemann (Lehrerin Alte Stadtschule Winsen), Ewa Urbaniak (Lehrerin Grundschule Drezdenko), Elzbyieta Bronisz (Direktorin Grundschule in Drezdenko), Agnieszka Paschek (Dolmetscherin) | Foto: ein
Am Ende wollten die jungen Gäste gern noch ein paar Tage länger bleiben. Die Lehrerinnen beider Schulen vereinbarten einen Gegenbesuch im kommenden Frühjahr in Drezdenko. Matthias Schrenk lobte die herzliche Atmosphäre auf beiden Seiten: „Es ist schön zu sehen, wie einfach die Kinder trotz unterschiedlicher Muttersprache miteinander in Kontakt kommen. Begegnungen dieser Art sind ein wichtiges Fundament für unsere Städtepartnerschaft“.
Für die Unterstützung dankte Schrenk besonders Franz Schaffeld, der maßgeblich an der Organisation beteiligt war, und den Dolmetschern Ivanna Liwinowics, Agnieszka Paschek und Jürgen Tuschinski.
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