„Unsere Geschichte auf dem Teller“ – Eine kulinarische Reise nach Ostpreußen
Winsen. Essen kann Brücken schlagen – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Heimat und Erinnerung. Unter dem Titel „Unsere Geschichte auf dem Teller“ lädt das Museum im Marstall am Sonntag, 8. März, zu einer besonderen Veranstaltung ein: einer kulinarischen Reise nach Ostpreußen.
Ab 12:30 Uhr erwartet die Gäste in der Heimatstube der Schloßberger in der Rote-Kreuz-Straße 6 ein traditionelles Mittagessen mit Königsberger Klopsen, auch bekannt als Saure Klopse. Das Gericht gilt als Symbol der ostpreußischen Küche und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem beliebten Bestandteil der westdeutschen Alltagskost. Während des Essens erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Ostpreußen, die Flucht und Vertreibung nach 1945 sowie über das Ankommen der rund 3.300 Heimatvertriebenen in und um Winsen.
Die Heimatstube dient bis heute als Ort der Begegnung und Erinnerung für Menschen aus Schloßberg und anderen ostpreußischen Städten – und für ihre Nachkommen. Gemeinsam mit dem Museum im Marstall setzt sie sich dafür ein, die Geschichte der Vertriebenen und die Nachkriegszeit lebendig zu halten.
Die Teilnahme kostet 24,80 Euro pro Person und umfasst das Essen, ein Getränk, historische Informationen und die Besichtigung der Heimatstube. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um rechtzeitigen Kartenvorverkauf an der Museumskasse gebeten. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 14:30 Uhr vorgesehen.
