„Sieg Heil“ im Harburger Bahnhof – Strafverfahren gegen 73-Jährigen
Harburg. Im Harburger Bahnhof ist am Montagabend ein 73-jähriger Mann wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt worden. Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 19.05 Uhr auf der Zwischenebene des Bahnhofs.
Eine Streife des Bundespolizeireviers Hamburg-Harburg soll dort beobachtet haben, wie der Mann seinen rechten Arm in Richtung der Beamten hob und „Sieg Heil“ rief. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Mann daraufhin umgehend.
Während der Überprüfung soll der 73-Jährige weitere verfassungswidrige Äußerungen in Richtung der Beamten getätigt haben. Da er laut Bundespolizei keine alkohol- oder betäubungsmittelbedingten Ausfallerscheinungen zeigte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit einem Platzverweis für den Harburger Bahnhof entlassen.
Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt zuständigkeitshalber das Landeskriminalamt der Polizei Hamburg.
