Einbruch in DRK-Kaufhaus: Spendenboxen mit Bargeld gestohlen
Harburg. Ein Einbruch in der vergangen Woche in das DRK-Secondhand-Kaufhaus „Kreuz & quer" am Harburger Schloßmühlendamm hat die Polizei auf den Plan gerufen: Unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht von Montag auf Dienstag Zugang zu den Räumlichkeiten des Inklusionsbetriebs und entwendeten zwei Spendenboxen mit Bargeld. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden – inklusive Diebstahl, notwendiger Reparaturen und des entstandenen Verwaltungsaufwands – auf rund 600 Euro. Dies erklärte Edvinas Kasparaitis, Geschäftsführer der ZusammenArbeit gGmbH.
Die Kassen des Kaufhauses blieben von den Tätern unberührt: Zum Schutz vor Diebstahl werden sie nachts bargeldlos offenstehen gelassen. Auch die Ware selbst blieb weitgehend unangetastet. „Der Schock war natürlich groß. Gleichzeitig sind wir sehr froh, dass die Waren und der Laden – bis auf einige Türen – nicht beschädigt wurden", sagt Kasparaitis. Neben den Türen nahmen die Einbrecher lediglich die gefüllten Spendenboxen mit.
Für den Geschäftsführer wiegt besonders schwer, dass ausgerechnet ein Inklusionsbetrieb zum Ziel des Einbruchs wurde: „Als Inklusionsbetrieb schaffen wir Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Wir sind auf die Unterstützung unserer Besucher angewiesen."
Die Polizei nahm noch vor Ort die Anzeige auf und leitete die Ermittlungen ein. Inzwischen wurden die Schlösser ausgetauscht und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Für die Besucher des Secondhand-Kaufhauses und des dazugehörigen Cafés gab es keine Einschränkungen – der Betrieb lief wie gewohnt weiter.
Trotz des Vorfalls blickt das Team nach vorn: Bereits im Dezember feiert das „Kreuz & quer" sein einjähriges Jubiläum.
