Umsetzung des Tempo-30-Konzepts in Neu Wulmstorf startet
Neu Wulmstorf. Das Tempo-30-Konzept wird in der kommenden Woche in Neu Wulmstorf, Rübke, Daerstorf und Wulmstorf realisiert. Nachdem die Umsetzung im Jahr 2015 bereits in Rade, Mienenbüttel und Ohlenbüttel sowie im vergangenen Jahr in Elstorf, Ardestorf und Schwiederstorf erfolgt ist, wird das Tempo-30-Konzept nun auch im restlichen Gemeindegebiet umgesetzt.
In der Zeit vom 31. Juli bis zum 2. August wird die Straßenverkehrsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof der Gemeinde Neu Wulmstorf und einer Markierungsfirma dafür sorgen, das Konzept schnellstmöglich auszuführen. Allerdings könnte es trotz aller Bemühungen zu Verkehrsbehinderungen in diesem Zeitraum kommen, da viele der Arbeiten im direkten Verkehrsraum stattfinden müssen.
Mit der Einführung des Tempo-30-Konzepts ändern sich die bestehenden Vorfahrtsregelungen auf vielen innerörtlichen Gemeindestraßen. Die Beschilderung verfolgt den Zweck, die Wohnqualität zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen insbesondere die Schulwegsicherheit.
Nach der Umgestaltung unter anderem an der Kreuzung Hindenburger Straße/Gumbinner Straße in der Heidesiedlung besteht dann die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“. Ausnahmen dieser Regelung sind hierbei nur spezielle Verkehrszeichen (Zeichen 301 „Vorfahrt“), die dem Autofahrer trotz bestehender Tempo-30-Zone die Vorfahrt signalisieren.
Zur Verdeutlichung der geänderten Vorfahrt werden Fahrbahnmarkierungen angebracht, sogenannte „Haifischzähne“. Die Verkehrsteilnehmer werden nicht nur durch die Beschilderung, sondern auch durch die Markierungen auf der Straße optisch auf die Änderungen aufmerksam gemacht, um den Übergang so leicht wie möglich zu gestalten. An prägnanten Kreuzungen wird eine Zusatzbeschilderung angebracht, die auf die geänderte Vorfahrt hinweist.
Als sogenannte Sammelstraße bleibt die Bahnhofstraße von der Umrüstung zu einer Tempo-30-Zone unberührt. Andere Straßen wie beispielsweise der Schwiederstorfer Weg, die Konrad-Adenauer-Straße, ein Teil der Schifferstraße und des Grenzwegs sowie der Moorweg werden jedoch in das Tempo-30-Konzept mit aufgenommen und entsprechend umgestaltet.