Eißendorf: Und ein weiteres Mal war Jens-Uwe Brockmann nicht zu schlagen
Eißendorf. „Du kannst es nicht lassen?“ – Dies war die erste Frage, die Jens-Uwe Brockmann von seiner Lebensgefährtin Gisela gestellt bekam, als beide sich nach dessen Vizekönigsschuss im Vereinshaus der Eißendorfer Schützen trafen. Gerade einmal 31 Schuss waren notwendig, um den hölzernen Vogel zu Fall zu bringen. Mitstreiter und Adjutant Jürgen Kowalewsky gelang es mit einem Glücksschuss, die Verankerung des Vogels so zu treffen, dass Jens-Uwe Brockmann als nächster Schütze leichtes Spiel hatte. Seine Mitstreiter Rainer Dubbert, Mike Gläser,
Michael Hartwig und Detlev Oppermann hatten das Nachsehen.
Der 73-jährige ehemalige Disponent der Firma August Ernst genießt im Ruhestand außer dem „Freundeskreis kretanischer Ess- und Trinkkultur“ die Freuden des Schießsports. Vor zwei Jahren wurde er Hauptkönig in Eißendorf. Vizekönig war der vierfache Großvater bereits auch einmal - im Jahr 1971 in Fleestedt.
Etwas länger als bei den Schützen hielt der Vogel der Eißendorfer Damen stand. Mit dem 470. Schuss gelang es Andrea Schröder, sich gegen ihre Mitstreiterinnen durchzusetzen. Die 26-jährige Kauffrau und Disponentin schoss bereits bei den Jungschützen Eißendorf, wo sie 2008 Jungschützenkönigin wurde. Noch heute fühlt sich Andrea Schröder bei der Jugend sehr wohl. Ihr Mann und Prinzgemahl Sebastian Schröder ist Jugendsportwart und so ist es für sie eine Ehrensachse, den Nachwuchs mit zu betreuen.
Außer den Jungschützen und den Damen wird Andrea Schröder in ihrem Königsjahr durch ihre Adjutantin Katja Herpich und der neuen Eißendorfer Damen-Vizekönigin Regina Krug begleitet werden. Alle drei neuen Majestäten starten mit einem Ehrentanz in ihr Königsjahr. Am Sonnabend, 7. Oktober, wird ihnen zu Ehren der Eißendorfer Damen- und Vizekönigsball mit Familie, Freunden und Schützen im Vereinshaus am Strucksbarg in Eißendorf gefeiert.