Mehr als 370 Hilfeleistungseinsätze nach Unwetter im Landkreis Harburg – Hilfe auch von anderen Landkreisen
Maschen/Landkreis Harburg. Das schwere Unwetter, das am Donnerstag über den Landkreis Harburg hinweggezogen ist, hat in der Folge zu mehr als 370 Hilfeleistungseinsätzen geführt und dabei unzählige Feuerwehren des Landkreises über Stunden gefordert. Ein besonderer Einsatzschwerpunkt lag dabei in Maschen. Allein hier mussten mehr als 85 Hilfeleistungseinsätze - teils mit Hilfe von mehreren benachbarten Feuerwehren auch aus anderen Landkreisen – abgearbeitet werden.
In Maschen hatte ein Tornado unzählige Bäume entwurzelt, abgeknickt und umgeworfen, dutzende Bäume landeten auf Häusern. Die örtliche Feuerwehr rückte immer wieder aus, um die Bäume zu entfernen. Viele Wehren der Gemeinde Seevetal unterstützten die Maschener dabei. Auch Drehleitern aus Buchholz, Meckelfeld und Neu Wulmstorf und sogar von der Feuerwehr Bardowick aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg unterstützten bei der Baumbeseitigung.
In der Samtgemeinde Hanstedt war ebenfalls eine Drehleiter aus dem Landkreis Lüneburg im Einsatz. Aus Amelinghausen kamen die Kameraden, um zu helfen. Und auch das Teleskopmastfahrzeug der Werkfeuerwehr Mercedes Benz half in der Gemeinde Seevetal aus, in Beckedorf und Fleestedt wurden jeweils gemeinsam mit den örtlichen Wehren Hilfe geleistet. Bis in die Nachtstunden hinein dauerten die Aufräumarbeiten an. Die genauen Sachschäden müssen nun von den jeweiligen Versicherungen ermittelt werden.
Für die Feuerwehren ist es als erfreulich zu bewerten, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt glücklicherweise keinerlei Personenschäden zu verzeichnen sind.