Gospel Train & Friends in der Eberthalle zweimal von Beifallsstürmen begleitet
Harburg-Heimfeld. Rundherum zufrieden haben am vergangenen Wochenende die insgesamt fast 2000 Zuschauer die Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle nach den umjubelten Jahres-Konzerten Gospel Train & Friends verlassen. An beiden Konzertabenden gab es ein ausverkauftes Haus, und an beiden Abenden verstanden es die Akteure auf der Bühne glänzend, ihr Publikum immer wieder zu begeistern. Und so ganz nebenbei entstand auch noch die neue Live-CD "Auf eigener Umlaufbahn" von Gospel Train & Friends.
Am Freitag und am Sonnabend das gleiche Bild in der Friedrich-Ebert-Halle: Fast alle Besucher wollten erst nach mehreren Zugaben nach Hause gehen - beide Male gab es fünfmal "Nachschlag". Von Anfang herrschte bei beiden Konzerten eine euphorische Stimmung. Das Publikum konnte abstimmen, welche Lieder sich auf der CD wiederfinden. Chorleiter Peter Schuldt: "So saßen wir - die Akteure auf der Bühne und Zuschauer - von Anfang an in einem Boot. Das Publikum ist ein wichtiger Bestandteil und sie haben eine unglaublich Stimmung herbeigezaubert."
Gospel Train hatte insgesamt neun komplett neue Lieder im Programm. Der beliebte Chor bot ein sehr abwechslungsvolles und schwieriges Programm. Sehr viele unterschiedliche Stilrichtungen wurden vereinigt. Von reinen Chorstücken bis hin zu Rap, Jazz, Soul, Rock und Pop. Eröffnet wurden die Konzerte jeweils vom Unterstufenchor der Goethe Schule Harburg (GSH) mit dem französischen Lied "On ércrit nur les muss ("Wir schreiben die Namen unserer Liebsten an die Wand!") Besser hätten die Konzerte nicht beginnen können. Der Unterstufenchor singt im Projekt „The Young ClassX) und ist gleichzeitig auch die Talentschmiede von Gospel Train.


Und es gab ein Wiedersehen mit der ehemaligen Gospel-Train-Sängerin und früheren GSH-Schülerin Luca Sophie Büttner. Sie führte ebenso charmant wie unterhaltsam durch das kurzweilige Programm. Weitere Höhepunkte waren die Auftritte von Sänger Victor Rodriguez und natürlich Robeat. Europas amtierender Beatboxmeister präsentierte atemberaubende Mundakrobatik. Robeat zweigte eindrucksvoll, warum er inzwischen zur Weltspitze gehört. In einem knackigen Programm hat er sofort das Publikum für sich eingenommen. Victor Rodriguez hat inzwischen sein Jazz-Gesangstudium in Dresden abgeschlossen und zeigte die gesamte Bandbreite gesanglicher Ausdruckskraft. Die zweite Hälfte eröffnete er mit Robeat zusammen und sorgten auf diese Weise gleich für eine tolle Stimmung zweier großer Künstler.