Speicher am Kaufhauskanal läutet Beethoven-Jahr ein
Harburg. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder ein wundervolles Programm auf die Beine gestellt“, freut sich Speicher-Manager Henry C. Brinker. Und in der Tat: Im Beethoven-Jahr präsentiert sich der Speicher am Kaufhauskanal in der Blohmstraße mit einem hochinteressanten Programm anlässlich des 250. Geburtstages des großen Komponisten.
Die Hamburg Chamber Players eröffnen am 12. März den Reigen. Mit ihrem Konzert schlagen die Musiker einen Bogen von Bach (Barock) zu Bruch (Romantik): Im Mittelpunkt steht aber Ludwig van Beethoven.
Auf zwei Veranstaltungen ist Brinker dabei besonders stolz, die mit Unterstützung der Familie Lengemann stattfinden. Denn an zwei Abenden kommt der Pianist Hinrich Alpers in den Speicher. Und der ist gerade dabei in Ludwig van Beethovens Geburtshaus in Bonn dessen Symphonien in der Klavierfassung von Franz Liszt aufzunehmen. Und zwei Symphonien wird Alpers am 27. September und 25. Oktober im Gepäck haben, wenn er sich an den Flügel im Speicher setzen wird.
Weitere Beethoven-Abende runden das Jubiläumsjahr ab. Das Nichiteanu-Trio beleuchtet Werke für die Gattung Streichtrio, während das renommierte Boulanger-Trio, bekannt von internationalen Gastspielen und erfolgreichen Auftritten in der Elbphilharmonie, zwei Beethoven-Klaviertrios einem modernen Werk von Jean Francaix gegenüber stellt. Die Cellistin Lisa Malinski am 8. April und der Pianist Michael Rische am 11. Juni beleuchten weitere Facetten des Genies Beethoven.
Neben dem Titanen Beethoven bleibt aber auch ein anderer wichtiger Jubilar nicht unberücksichtigt. So präsentiert das Künstlerkollektiv Akrotesque einen Hölderlin-Abend mit Lyrik und Musik.
Da die amerikanischen Wahlen mit Donald Trump als amtierendem und kandidierendem Präsidenten vor der Tür stehen, widmet sich ein Abend auch dem amerikanischen Traum. Unter Donald Trump hat sich der amerikanische Blick auf die Welt verändert, und der Blick der Welt auf Amerika auch. Der Pianist und bekannte Dirigent Ivan Törsz spielt als Kunstfigur Jonathan Tribe mit Klischees und Comedy - und der ganzen Souveränität eines großen Musikers mit amerikanisch-europäischer Seele: Rot, Blau und Heiss, so der Titel des Abends.
Hafen-Nostalgiker schließlich werden am 22. April mit Musik von Lale Andersen und Hans Albers bedient, während Freunde des Akkordeons dieses Instrument „Erfrischend anders" am 5. April erleben können, als Matinee mit französischem Frühstück, das im Eintrittspreis enthalten ist. 19 Euro kostet ein Ticket, ein Saisonabo 99 Euro und ein Wahlabo mit 5 Konzerten nur 75 Euro. Abos nur bei der Hamburger Konzertkasse Gerdes, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, bei eventim.de und an der Abendkasse.