Spenden für die Ukraine: Harburg hilft – und wie!
Harburg. Bis zum 10. März hatte Harburg Marketing zusammen mit vielen Unterstützern (besser-im-blick berichtete: Überwältigend: Harburger spenden bei "Harburg hilft!") Spenden für die Ukraine gesammelt. Und das mit einem Riesenerfolg: Am Freitag waren die Sammelstellen in der Harburg Info in der Hölertwiete und im Pop Up-Store im Phoenix-Center buchstäblich bis unter die Decke mit den Spenden der Harburgerinnen und Harburger gefüllt.
Kurzerhand stellte Klaus Skarupke von Prime Self Storage Lagerraum zur Verfügung und das Harburger Traditionsunternehmen Kock&Sack übernahm den Transport in die Lagerräume. Und im E center im Marktkauf-Center eröffnete Geschäftsführer
Tadeusz Chmielewski einen weiteren Sammelpunkt, wo ebenfalls palettenweise Spenden abgegeben wurden.
Zusätzlich spendet das E center 1.500 Euro für die Hilfe für die ukrainischen Flüchtlinge in Form von Lebensmitteln, Hygieneartikel, Batterien und Babynahrung. Das war aber noch nicht alles: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des E centers hatten noch die Idee, vorgefertigte Tüten mit Hygieneartikel, Konserven, Babynahrung, Seife etc. zu packen und für um die zehn Euro zu verkaufen. Die Türen wurden in der Kassenzone aufgebaut, damit die Kundinnen und Kunden eine Tüte nehmen und kaufen und diese dann in die Spendenbox packen konnten. „Eine ganze Palette Spendentüten ist zusammengekommen“, freut sich Chmielewski. „Vielen Dank an alle Kundinnen und Kunden für die Spenden und auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese tolle Idee.“
Ab dem heutigen Dienstag bis zum Freitag werden die Spenden nun sortiert und gepackt. Rund 50 Helferinnen und Helfer haben sich schon gemeldet, berichtet Harburgs Citymanagerin Antonia Marmon. Sie konnte mit dem Projekt You Help Ukraine
aus Altona die Transporte der Spenden direkt an die Grenze organisieren.
Aber auch neu errichtete Unterkünfte für die Flüchtlinge in der Hamburger City und in Harburg wie in der ehemaligen Fegro werden mit den Spenden der Harburger bestückt.
,,Die Ukrainerinnen und Ukrainer kommen nun nach und nach auch in Hamburg an. Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit haben, direkt vor Ort zu unterstützen, aber auch, dass wir schon hier in Hamburg aktiv an der Versorgung der Geflüchteten mitwirken können“, sagt Antonia Marmon.