Anouschka Ahlt ist Hasenkönigin des Schützenvereins Hausbruch, Alt- und Neuwiedenthal
Hausbruch. Jedes Jahr wird beim Schützenverein Hausbruch, Alt- und Neuwiedenthal traditionell auch auf einen Hasen geschossen. Zum Glück handelt es sich dabei nicht um den Osterhasen, der am Ostersonntag ja noch einen wichtigen Job zu erledigen hatte. Im Schießstand des Hausbrucher Schützenvereins trafen sich die Damen des Vereins, um ihre Hasenkönigin zu ermitteln. Sie schossen mit dem Luftgewehr auf einen von Sylvia Isack bunt bemalten Langohr aus Holz.
Nach einem längeren ausgiebigen Frühstück, das von Ursula Ahlt spendiert wurde, versuchten die Damen, einzelne Teile des Hasen abzuschießen. Der Hase wehrte sich jedoch kräftig und verlor nur ein Ohr und zwei Körbchen, in dem sich zum Glück keine rohen Eier befanden. Zwei Durchgänge später schoss Eva Fischer und traf den Hasen so, dass dieser eine Kehrtwendung durchführte und mit dem Kopf nach unten munter wackelte. Der Hase hielt aber noch stand und wartete auf die nächste Schützin.
Anouschka Ahlt hatte mehr Glück: Sie schoss - und der Hase fiel zu Boden. Nach der Proklamation der Hausbrucher Hasenkönigin 2023 wurde eine große - mit einem Hasen verzierte Torte - angeschnitten. Die Hausbrucher Damen trainieren übrigens gemeinsam mit den mänlichen Schützen an jedem Freitag ab 19 Uhr im vereinseigenen Schießstand beim Landhaus Jägerhof. Wer Interesse am Schießsport hat, ob Mann oder Frau, und mit dem Luft- oder Kleinkalibergewehr trainieren möchte, ist dort ein gern gesehener Gast.
