TU-Bigband SwingING begeisterte das Publikum beim Jubiläumskonzert in der Eberthalle
Harburg-Heimfeld. Zu einem musikalischen Leckerbissen gestalteten die Musiker und Sänger der Bigband SwingING das Jubiläumskonzert am vergangenen Montagabend in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Es war ein langer, aber sehr unterhaltsamer Abend. Erst nach gut zweieinhalbstündigem Konzert durften die Akteure von der Bühne in die Umkleidekabine wechseln Da zeigte die Uhr nach den Zugaben 23:10 Uhr
Das Gros der Zuschauer war sich einig: Es war ein schönes Konzert- vor allem für die Fans von "handgemachtem " Bigband-Sound. Gestartet wurde das Jubiläumskonzert mit dem weltbekannten Song "In The Mood" von Glenn Miller. Anschließend spielte der langjährige James-Last-Trompeter Lennart Axelsson (81) weitere beliebte Songs. Lennart Axelsson mit Wohnsitzen in Schweden und Hamburg feierte in diesem Jahr ein Bühnenjubiläum. Der Großmeister auf Trompete und Flügelhorn stand bereits als Jugendlicher auf der Bühne und erfreute schon damals seine Zuhörer.
Danach ging es in der nicht voll besetzten Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle bunt weiter mit dem Sänger der Jubiläums-Band, Frank Dainat, und Gastsängerin Caroline Kiesewetter, die mal solo und auch als Duett sangen. Die Zuhörer erfreuten sich noch vor der Pause an "Teach Me Tonight", Northern Lights", "Let’s Fall In Love" von Frank Dainat und "The Girl From Ipanema" und L.O.V.E. von Caroline Kiesewetter
Außerdem folgten die Titel "All The Way" (Duett Caroline Kiesewetter und Frank Dainat, "It Might As Well Be Spring", "A Tisket A Tasket", "Moonlight Serenade", "I’ve Got A Crush On You" und "Switch In Time".
Der zweite Teil wurde mit der überaus beliebten "Rhapsody In Blue" eröffnet, es folgten "The Lady Is A Tramp", "Everyday I Have The Blues", "A Nightingale Sang In Berkeley Square", "Isn’t She Lovely?", "Over The Rainbow", "Doch wenn du träumst", "Paper Moon", "You Will Never Find . . .", "Mack The Knife" und "They Can’t Take That . . .".
Als Zugaben präsentierten Bigband-Chef Gero Weiland und seine Musiker "Basie Straight Ahead" und Route 66". Erst danach ließ das Publikum die TU-Bigband von der Bühne - mit langanhaltendem Applaus und zahlreichen "Bravo"-Rufen. Das hohe Niveau des Konzerts, die Solisten, aber auch die mit vielen professionellen Musikern spielende Bigband hätten an diesem Abend durchaus ein volles Haus verdient gehabt. Aber es waren viele Plätze im unteren hinteren Bereich frei geblieben, obwohl der Eintritt zu dem hochklassigen Konzert frei war.
