Barfuß in der Klangschale: Viel Trubel im DRK-Hospiz
Harburg. Der fröhliche „Mambo“-Song der Kita-Kinder erfüllte die Luft, während am Kuchenbuffet ununterbrochen neue Leckereien angeboten wurden. Vor dem Gebäude führte die NDR-Moderatorin und Schirmherrin Bettina Tietjen angeregte Gespräche mit dem Team des Hospizes für Hamburgs Süden. Das Sommerfest bot den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern eine Fülle an Erlebnissen.
Unter dem Motto „Wir sind bunt“ hatten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des DRK ein vielfältiges Vier-Stunden-Programm organisiert, das den Gästen einen Einblick in die Hospizarbeit ermöglichte. Die Führungen durch das Haus waren sehr beliebt, und zur Andacht mit Seelsorgerin Hella Lemke war der Raum der Stille bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Garten verfolgten die Besucher gespannt die Interviews, die Bettina Tietjen mit den Hospiz-Mitarbeitern führte. Die NDR-Moderatorin unterstützt das Hospiz seit fast elf Jahren mit großem Engagement als Schirmherrin. Am Samstag ging sie sogar einen Schritt weiter und stieg barfuß in eine Klangschale, um die Wirkung der im Hospiz angebotenen Therapie hautnah zu erleben.
Musikalisch wurde das Fest durch den Chor „Frauen pur“ unter der Leitung von Gloria Thom, Peter Cienia am Akkordeon und die Band „Koch mit i-Punkt“ begleitet. Es gab zahlreiche Gelegenheiten zum Mitsingen, und die Kinder aus der Nachbarschaft erhielten großen Applaus. Die Kita-Kinder des DRK-Janusz-Korczak-Hauses und die Schulkinder der DRK-Ganztagsbetreuung aus der Scheeßeler Kehre hatten eigens für das Fest Tanz-Choreografien zu ihren Liedern einstudiert.
Hospizleiterin Britta True zeigte sich am Ende des Tages zufrieden: „Wir sind sehr dankbar für diesen Nachmittag, der nur durch die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer möglich wurde. Alle haben Hand in Hand für ein Ziel gearbeitet: unser Haus und unsere Arbeit auf die beste Weise zu zeigen.“
Das „Hospiz für Hamburgs Süden“ bietet Platz für zwölf Gäste in ihrer letzten Lebensphase, und der Aufenthalt ist für sie kostenlos. Da ein Teil der Kosten durch Spenden gedeckt werden muss, haben Bettina Tietjen und das Hospiz-Kuratorium den Freundeskreis ins Leben gerufen. Eine Mitgliedschaft ist bereits ab zehn Euro im Monat möglich.
