Harburger Fußball-Urgesteine zeigen Herz: Spendenaktion beim Hallencup unterstützt Hospiz
Harburg. Manfred von Soosten, ein echtes Urgestein des Harburger Fußballs, hat erneut bewiesen, dass Sport und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. Im Rahmen des traditionellen „Harburger Hallencups“, einem von ihm ins Leben gerufenen und seit fast vier Jahrzehnten jährlich im Januar ausgetragenen Fußballturnier, kamen beeindruckende 11.800 Euro zusammen. Eine Summe, die nicht nur die Herzen der Fußballfreunde höherschlagen lässt, sondern auch dem Hospiz für Hamburgs Süden des DRK Hamburg-Harburg zugutekommt.
Am vergangenen Dienstag übergab der 86-jährige Ex-Fußballer persönlich einen Scheck über 2.400 Euro an Hospiz-Leiterin Britta True und den Geschäftsführer Thorben Goebel-Hansen. „Es ist uns eine Ehre, mit den Einnahmen aus dem Turnier bereits zum siebten Male das Hospiz zu unterstützen“, betonte von Soosten, der für sein Lebenswerk vom Hamburger Fußball-Verband sowie von der Hamburger Bürgerschaft ausgezeichnet wurde.
Der „Harburger Hallencup“ ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Herzensangelegenheit für die Organisatoren. Gemeinsam mit seinen langjährigen Mitstreitern Dierk Eisenschmidt, Harald Szulik, Alf Bas, Jürgen Weßeloh, Hans Jensen und seinem Enkel Sascha von Soosten besuchte der Fußball-Veteran das Hospiz, um die Spende zu übergeben. Besonders berührt zeigte sich Sascha von Soosten von der warmen und ruhigen Atmosphäre vor Ort. Zukünftig wird er seinen Großvater verstärkt bei der Organisation des Turniers unterstützen und mittelfristig die Leitung des größten Harburger Wohltätigkeitsturniers übernehmen.
„Mit dem Geld können wir jetzt schon mal einen der dringend benötigten neuen Pflegesessel für unsere Gäste anschaffen. Den Rest nehmen wir als Grundlage für einen weiteren Sessel“, freute sich Hospiz-Leiterin Britta True. Auch Thorben Goebel-Hansen unterstrich die Bedeutung solcher Spenden: „Wir sind sehr dankbar für die langjährige Unterstützung der Fußball-Organisatoren“, erklärte er. „Da der Aufenthalt im Hospiz für die Gäste kostenlos ist und nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen finanziert wird, sind wir auf Spenden angewiesen, um die restlichen fünf Prozent zu decken und unser Motto ‚Den Tagen mehr Leben geben‘ zu erfüllen.“
