Wie hoch kann man bauen? Kinder entdecken die Welt der Türme und Schlösser in Winsen
Winsen. Wie schaffen es mittelalterliche Burgen, jahrhundertelang standzuhalten? Und wie hoch kann man eigentlich bauen, bevor alles einstürzt? Spannende Fragen wie diese stehen am Sonntag, den 15. Juni, im Mittelpunkt der Kinderbauhütte am Winsener Schloss. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Schloss des Heimat- und Museumsvereins.
Unter dem Motto „Turm und Schloss“ verwandelt sich der Schlossplatz zwischen 13 und 17 Uhr in eine lebendige Lern- und Erlebnisbaustelle. Kinder können dort unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen: Mauern bauen, mit Holz, Lehm und Stein experimentieren oder ein eigenes Pfahlfundament anlegen – wie es einst auch unter dem Winsener Schloss errichtet wurde. Dabei erfahren die kleinen Baumeisterinnen und Baumeister spielerisch, warum ein stabiles Fundament gerade auf feuchtem Untergrund unverzichtbar ist.
Begleitet wird die Mitmachaktion von Museumspädagoge Tammo Hinrichs, der mit viel Wissen und Begeisterung erklärt, wie in früheren Zeiten in der Region gebaut wurde – mit originalgetreuem Werkzeug und Materialien, die schon unsere Vorfahren nutzten.
Die Kinderbauhütte ist ein offenes Angebot ohne Anmeldung. Dank der Unterstützung durch regionale Handwerksbetriebe und die Stiftung Hof Schlüter ist die Teilnahme kostenlos.
Ein weiteres Bauhütten-Erlebnis erwartet die Kinder am 13. Juli, dann steht alles im Zeichen von Sägen und Schnitzen. Eine vollständige Übersicht aller Termine gibt es unter www.museum-im-marstall.de/veranstaltungen/bauhuette.
