Heiner-Schönecke-Preis verliehen
Buchholz. Rund 200 Gäste, darunter etwa 100 Schülerinnen und Schüler, haben in der Empore Buchholz die Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2026 gefeiert. Anlass war auch der 80. Geburtstag des Namensgebers. Unter dem Motto „MINT mal anders – ein Science Slam“ präsentierten Jugendliche ihre Projekte in unterhaltsamer Form. Durch das Programm führte Christoph Reise.
Seit 2019 wird der Preis alle zwei Jahre vom ehemaligen Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke ausgelobt, um innovative MINT-Ideen im Landkreis Harburg zu fördern. In diesem Jahr traten 13 Teams aus den Jahrgängen 5 bis 12 an. Die Jury aus Vertretern von Wirtschaft, Schule, Ehrenamt und Wissenschaft würdigte insbesondere Kreativität und verständliche Präsentationen.
Den ersten Platz belegten Jamie Vonmetz und Mika Dannen vom Albert-Einstein-Gymnasium Buchholz. In ihrem Beitrag „DNA ist der Stoff, aus dem wir gemacht sind“ erklärten sie anschaulich das Zusammenspiel genetischer Faktoren. Platz zwei ging an Charlotte Büchling vom Gymnasium am Kattenberge, die sich mit der Funktionsweise des Gehirns beschäftigte. Den dritten Platz sicherte sich eine Schülergruppe des Gymnasiums Hittfeld mit einem Beitrag zur Nutzung von Wasserstoff.
Ein Sonderpreis ging an vier Fünftklässler des Gymnasiums Meckelfeld, die anschaulich erklärten, wie Lebewesen und U-Boote tauchen und auftauchen.
In einer Talkrunde betonten Heiner Schönecke, Landtagsabgeordneter Jan Bauer und Prof. Wolfgang Bauhofer die Bedeutung der MINT-Bildung. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der Zukunftswerkstatt Buchholz als außerschulischer Lernort.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie vielfältig und spannend MINT sein kann – vor allem, wenn junge Menschen eigene Ideen kreativ präsentieren.
