Bundespolizei stellt am Bahnhof Harburg mutmaßliches Diebesgut sicher
Harburg. Ein aggressiver Mann hat am Montagmittag im Bahnhof Harburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Bundespolizei stellte bei dem 40-Jährigen sieben Modeschmuckringe sicher und leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.
Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hamburg hatte sich gegen 11:50 Uhr zunächst ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn beim Bundespolizeirevier in Harburg gemeldet. Er berichtete von einer aggressiven Person auf der Personenüberführung im Bahnhof.
Die alarmierten Beamten trafen den Mann vor Ort an, doch auch ihnen gegenüber verhielt er sich weiterhin aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte in seiner Hosentasche sieben Modeschmuckringe, an denen teilweise noch Größenbeschriftungen vorhanden waren.
Einen Eigentumsnachweis konnte der Mann nicht vorlegen. Die Ringe wurden deshalb sichergestellt und der 40-Jährige zur weiteren Bearbeitung zum Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg gebracht.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,62 Promille. Auch nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen beruhigte sich der Mann nicht, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.
Ein angeforderter Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Mann gegen 17.30 Uhr entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
