Feuerwehr löscht Waldbrand bei Maschen
Maschen. Einen Großeinsatz von insgesamt sieben Feuerwehren aus zwei Gemeinden sowie vom Flugdienst des Landesfeuerwehrverbands hat ein Waldbrand am Donnerstagnachmittag entlang der Bahnstrecke zwischen Maschen und Stelle ausgelöst. Um 15:12 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen, Stelle und Ohlendorf, die Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofs und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Bahnböschungsbrand an der Güterbahnstrecke Maschen-Buchholz unweit des Guts Freschenhausen alarmiert worden.
Die ersten anrückenden Einsatzkräfte wurden dabei aus der Luft vom FLugdiest des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands zum genauen Brandort gelotst. Dieser lag an der Bahnstrecke Maschen- Stelle unweit des Guts Freschenhausen. Von zwei Seiten fuhren die Einsatzkräfte an die Einsatzstelle, um eine möglichst effiziente Brandbekämpfung vornehmen zu können. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten rund 1000 Quadratmeter Unterholz, Buschbestand und Bahnböschung.
Unverzüglich wurden zwei weitere Tanklöschfahrzeuge von den Feuerwehren aus Fleestedt und Meckelfeld nachgefordert. Mit insgesamt sieben Strahlrohren nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung bei hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad auf,. Ihnen gelang es, das Feuer auf die abgebrannte Fläche zu begrenzen. Weiteres Löschwasser wurde nicht nur im Pendelverkehr durch die insgesamt neun wasserführenden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren zur Brandstelle geführt, auch mit einem Güllefass eines Landwirts aus Stelle wurde das Wasser zur Brandstelle transportiert.
Die letzten Einsatzkräfte konnten den Brandort nach drei Stunden verlassen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen bittet die Feuerwehr noch einmal eindringlich, jegliches offenes Feuer in der Natur zu unterlassen. "Schon der kleinste Funke kann einen Großbrand auslösen!"