Gemeinde Seevetal unterstützt Straßenmagazin „Hinz + Kunzt“ bei der Aktion „Briefmarken stempelt man ab – Menschen nicht“
Hittfeld. Die Seevetaler Gemeindeverwaltung hat in diesem Jahr für die vorweihnachtliche Post aus dem Rathaus neue Wege beschritten: Erstmalig wurden in dieser Zeit Briefmarken einer Sonderedition des überregionalen Straßenmagazins „Hinz + Kunzt“ verwendet. Diese erschienen als Zeichen gegen Diskriminierung obdachloser Menschen zum 25-jährigen Bestehen des Magazins. Statt bekannter Persönlichkeiten werden auf den Marken charakteristische Fotos von sechs Verkäufern des Straßenmagazins gezeigt, das Motto der Aktion lautet „Briefmarken stempelt man ab – Menschen nicht“.
Martina Ostwald, bei der Gemeinde Seevetal zuständig für die Beratung von Menschen, die in Wohnungsnot geraten, hat die Unterstützung für diese Aktion mit angestoßen: „Die Briefmarken stellen eine starke Aussage zum Thema Obdachlosigkeit, aber auch insgesamt zu sozialer Not und Armut dar - leider gibt es diese auch in einer wohlsituierten Gemeinde wie Seevetal.“
Die Briefmarken sind in Heftchen á zehn Marken erhältlich, zur normalen Gebühr von 70 Cent pro Marke kommt ein Aufpreis von 50 Cent oder alternativ eine Spende hinzu, der Mehrerlös fließt in die Unterstützung obdachloser Menschen.