Vatertag: Im Landkreis verhalten
Landkreis Harburg. Auch in diesem Jahr war der „Vatertag“ anders als sonst – lag er doch wie im vergangenen Jahr im Schatten der Corona-Pandemie. Und neben dem nicht optimalen Wetter für eine Vatertagstour, machten auch die Hygienevorschriften dem Umherziehen mit dem Bollerwagen, dem Grillen oder dem Chillen in den Locations einen Strich durch die Rechnung. Obwohl die Gastronomen im Landkreis zumindest ihre Außenbereiche wieder öffnen durften.
Und so war der Besucherstrom in den Lokalen im Landkreis meistens verhalten. Im Klimperkasten, der Steller Kult-Kneipe am „Rockkreisel“,
gab es zum Bierchen Gegrilltes von den Betreibern Jasmin Speck und Ralf Zaiser dazu. Unter Pavillonzelten konnten es sich die Gäste gemütlich machen. Und im Laufe des Tages schauten doch einige der Stammgäste vorbei, um mal wieder dort ein bisschen Klimperkastenluft zu schnuppern. Wie Frank „Stibi“ Stibitsky aus Meckelfeld. „Ich bin froh, dass ich endlich wieder einmal hier im Klimperkasten sitzen kann“, strahlte der 55-jährige glücklich. Wer keinen Schnelltest in einem der Testzentren gemacht hatte, konnte sich hier vor Ort testen lassen.
Auch in der Strandhalle Over, direkt an der Elbe mit fantastischem Blick, fanden sich einige Gäste zum Verweilen ein. Auch hier konnte man direkt vor Ort einen Schnelltest machen um sich dann bei negativem Ergebnis an einen der Tische setzen zu können. Richtig gut angenommen wurde die
neu eröffnete „Eishalle“ in der Strandhalle. Hier haben Betreiber Anna Epp und Nico Thonfeld leckeres Eis für ihre Gäste am Tisch oder auch To Go.
Wenig los war dagegen an der Elbfähre Hoopte. Wo sich gerade an solchen Tagen in der Vergangenheit auch viele Biker getroffen haben, war „tote Hose“. Insgesamt waren – ebenso wie klassische Vatertagstouren – nur wenige Biker-Gruppen im Landkreis unterwegs.