Abrigado: Bezirksversammlung stimmt einmütig für schnelle Verlegung
Harburg. Auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung stand in der Septembersitzung das Thema, das aktuell die Diskussion rund um den Schwarzenberg bestimmt: Wie weiter mit dem Abrigado. Unter den aufmerksamen Blicken zahlreicher Eltern der benachbarten Schule,n sowie Anwohnern, wurde ein gemeinsamer Dringlichkeitsantrag von SPD, CDU, Grüne, Linke, FDP, Volt und fraktionslosen Abgeordneten diskutiert.
In der Diskussion wurde deutlich, dass eine Verlegung des Abrigado kurzfristig geschehen muss. Als Interímslösung kommt beispielsweise die Schlachthofstraße in Frage. Abgeordnete der verschiedenen Fraktionen wie Sven Hey von der SPD, Rainer Bliefernicht von der CDU und Isabel Wiest von Volt betonten, wie wichtig es ist, mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen und Bezirksamtsleiter Christian Carstensen für die Gespräche mit den Behörden den Rücken zu stärken. Dabei wurde auch deutlich, dass die Politiker den Beteilgten in den verschiedenen Diskssionsrunden dankbar waren für dein Input und die Gesprächskultur insgesamt, aber auch, dass durchaus auch bedacht würde, dass eine Entscheidung nicht auf dem Rücken der Suchtkranken getroffen werden solle.
Carstensen hob erfreut die Geschlossenheit hervor, die in dem gemeinsamen Antrag zum Ausdruck käme. Für den angepeilten endgültigen Standorf des Abrigado in der Buxtehuder Straße bettonte er, dass noch in diesem Jahr wie geplant Baubeginn sein soll. Er führte aus, "die Buxtehuder Straße ist kein Projekt des Bezirkamtes", sondern Hamburger Behörden. Man habe hier im Bezirk eine Baugenehmigung erteilt, mehr aber nicht. Er sein im Gespräch mit den Fachbehörden. "Mir kommt es darauf an, dass wir die Perspektive Buxtehuder Straße 31 nicht verschieben."
Der Antrag wurde mit allen 50 Stimmen der anwesenden Mitglieder der Bezirksversammlung angenommen. Ein Zusatzantrag der Linke,n mit der Frage der Schaffung von damit einhergehenden Notschlafplätzen, wurde zurückgezogen.
