Zum Hauptinhalt springen

Pandemie und Lockdown: Menschen essen mehr Süßigkeiten – Gewerkschaft fordert Beteiligung der Beschäftigten an gestiegen Umsätzen

| Niels Kreller | Politik
Die Gewerkschaft NGG fordert, dass die Beschäftigten in der Süßwarenindustrie an den gestiegenen Umsätzen der Branche beteiligt werden. | Foto: ein
Die Gewerkschaft NGG fordert, dass die Beschäftigten in der Süßwarenindustrie an den gestiegenen Umsätzen der Branche beteiligt werden. | Foto: ein
ANZEIGE

Landkreis Harburg. Die Corona-Pandemie und der Lockdown machen sich auch im Bereich der Snacks bemerkbar: Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie bekannt gab, stieg im vergangenen Jahr der Konsum von süßen und salzigen Snacks um 2,6 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat konkrete Zahlen für den Landkreis Harburg ermittelt: Hier schnabulierten die Menschen rein rechnerisch rund 8.500 Tonnen Süßwaren im vergangenen Jahr. Allein 2.400 Tonnen Schokoladenwaren, 1.400 Tonnen Knabberartikel und 1.100 Tonnen Speiseeis sollen darunter gewesen sein.

„Vom Eis, das zuhause gegessen wird, wenn die Eisdiele zu hat, über die Kekse als Nervennahrung im Homeoffice bis hin zu den Chips vorm heimischen Fernseher – in der Pandemie greifen viele Menschen verstärkt zu Süßwaren“, sagt Steffen Lübbert, Geschäftsführer der NGG-Region Lüneburg. Die steigende Nachfrage gerade im Lebensmitteleinzelhandel führe zu wachsenden Umsätzen bei den Herstellern.

Die NGG fordert deshalb, die Beschäftigten in der Herstellung von Süß- und Knabberwaren an den steigenden Umsätzen der Branche zu beteiligen. In der laufenden Tarifrunde für die norddeutsche Süßwarenindustrie verlangt die NGG deshalb ein Einkommensplus von 4,5 Prozent.

ANZEIGE
Anzeige

Verwandte Artikel

Harburg. Hinaus zum 1. Mai! Seit mehr als 130 Jahren demonstrieren an diesem Tag weltweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen lohnabhängig Beschäftigter. Auch in Harburg hat die 1. Mai-Demo Tradition.
Harburg. Rund 200 Teilnehmer zählte die diesjährige DGB-Demo zum 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“ in Harburg. Viele aus den Gewerkschaften des DGB waren gekommen, aber auch aus Parteien wie der SPD, den Linken und den Grünen oder Initiativen. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der Demonstrations…
Harburg. Hinaus zum 1. Mai! Seit über 130 Jahren demonstrieren an diesem Tag weltweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für besser Arbeits- und Lebensbedingungen lohnabhängig Beschäftigter. Auch in Harburg hat die 1. Mai-Demo Tradition.
Harburg. Wieder ein 1. Mai in Harburg mit Demo und Kundgebung! Nach zwei Pandemiejahren und ebenso kleinen sowie kurzen Kundgebungen, hatte der DGB Harburg in diesem Jahr wieder zur Demonstration und Kundgebung aufgerufen. Motto war bundesweit „GeMAInsam Zukunft gestalten“. Gut 150 Menschen aus Ge…
  • Stellenanzeige
    Bootshaus Stellenenanzeige
  • Stellenanzeige
    Mimi Kirchner - wir stellen ein (m/w/d)
  • Anzeige
    Bike Park Timm - Touren, Events, E-Bikes, Fahrradaufbau, Tipps
  • Anzeige
    Autohaus Ford Tobaben
  • Anzeige
    Panthera Bar
  • Anzeige
    Ulrich&Ulrich Immobilien
  • Anzeige
    hvv hop
Anzeige
  • Anzeige
  • Anzeige
    Country House Seevetal
  • Anzeige
  • Anzeige
    Weller BMW in Hamburg-Harburg - Ihr BMW- und Mini-Autohändler
  • Anzeige
    Der Harburg-Fotograf | Niels Kreller | Home of 360°-Panorama Pictures
  • Anzeige
    Harburg Marketing Kulturtag
  • Anzeige
    Form Fit - Fitness, Yoga, Bodybuilding
  • Anzeige
    Marktkauf Center Hamburg-Harburg
  • Anzeige
    DRK Hamburg-Harburg
  • Anzeige
    Restaurant Palmgarten im Garten-Center Dehner

Neuste Artikel

Anzeige

Inserate

Inserat

Akutversorgung ohne Termin für alle: InnoDocs eröffnet Hausarztambulanz in Harburg

Das MVZ InnoDocs Harburg am Reeseberg 62 in Hamburg-Harburg erweitert sein Versorgungsangebot: Zusätzlich zur etablierten Terminpraxis steht Patienti…
Inserat

Der neue Matjes: Bei Anuschka auf dem Harburger Wochenmarkt gibt es ihn!

Endlich! Das ist ein Gedanke, den viele norddeutsche Gourmets jedes Jahr im Juni haben. Dann nämlich, wenn die Matjessaison wieder beginnt. Und dann…
Anzeige