Handball: BSV-Frauen feiern deutlichen Auswärtssieg - Luchse unterliegen
Leverkusen/Buxtehude. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV haben ihre Hauptrunde mit einem souveränen 30:19 (12:8)-Sieg beim TSV Bayer 04 Leverkusen abgeschlossen. Damit belegt das Team von Trainer Dirk Leun Rang zehn in der Abschlusstabelle und trifft nun in den Play-downs auf den BSV Sachsen Zwickau. Spiel eins der Best-of-Three-Serie steigt am Samstag, 19. April, ab 16 Uhr in der Sporthalle Nord.
Nach zähem Start übernahm der BSV ab der 15. Minute die Kontrolle. Lotta Heider und Anika Hampel brachten die Gäste mit ihren Treffern auf Kurs, während die Defensive kaum noch Chancen zuließ. Mit einer soliden 12:8-Führung ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit ließ der BSV keine Zweifel mehr aufkommen: Maj Nielsen verwandelte alle vier Siebenmeter, Teresa von Prittwitz setzte den Schlusspunkt zum 30:19. Trainer Leun nutzte die klare Führung, um viel durchzuwechseln und taktische Varianten zu testen.
Jetzt geht es für den BSV in die heißen Play-downs um den Klassenerhalt. Tickets für das Heimspiel am 19. April sind online und im BSV-Shop erhältlich.
Deutliche Niederlage für die Luchse – 25:36 in Nürtingen
Nürtingen/Buchholz. Die HL Buchholz 08-Rosengarten haben am 24. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga der Frauen eine klare Niederlage einstecken müssen: Beim Tabellenvierten TG Nürtingen unterlagen die Luchse deutlich mit 25:36 (7:18). Besonders die erste Halbzeit verlief aus Sicht der Gäste enttäuschend.
Trainer Dubravko Prelcec fand klare Worte: „Was wir in den ersten 30 Minuten gezeigt haben, reicht nicht für diese Liga.“ Sein Team fand weder offensiv noch defensiv in die Partie. Die Luchse machten zu viele Fehler, die Nürtingen konsequent nutzte. Bereits zur Pause lag Buchholz mit elf Treffern zurück.
Erst nach dem Seitenwechsel zeigten die Luchse ihr Potenzial. Die zweite Hälfte gestalteten sie ausgeglichen (18:18) – ein kleiner Hoffnungsschimmer in einem sonst einseitigen Spiel.
Mit der Niederlage rutschen die Luchse auf Rang 11. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schmilzt – und die Konkurrenz hat noch Spiele in der Hinterhand. Geschäftsführer Sven Dubau: „Jetzt beginnt der Abstiegskampf richtig. Wir müssen die Pause nutzen – und jedes Tor kann entscheidend sein.“
