Stadtentwicklung im Schatten der Metropole: 45 Unternehmer diskutieren in Buchholz
Buchholz. Buchholz und Hamburg - wie lebt, wie arbeitet es sich in dem Nordheideort, auf den der Schatten der großen Metrropole fällt. Nur einen Katzensprung von Hamburg entfernt stellen sich Fragen danach, ob man eine Schlafstadt ist oder doch etwas mit einem eigenen Reiz, mit eigenen Freizeitmöglichketen und einer vom großen Nachbarn unabhängigen Lebensqualität.
Diesen Fragen gingen die Podiumsteilnehmer und Gäste nach, die zur Veranstaltung des Wirtschaftsrats der CDU und der beechwood Unternehmensgruppe nach Buchholz. Sie hatten zum zum Austausch über die Zukunft Buchholzs eingeladen. Rund 45 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung zum Thema „Stadtentwicklung im Schatten der Metropole – Chancen und Herausforderungen für Buchholz i. d. N.“. Die Veranstaltung war ausgebucht.
Auftakt war eine Baustellenbesichtigung des beechwood.campus im Canteleu-Quartier, Bahnhofstraße 17. Auf dem lange brachliegenden Areal entsteht ein knapp 5.000 Quadratmeter großes Gebäude für Gewerbe, Gastronomie, Hotel und Co-Working. Die OTTO WULFF Bauunternehmung setzt das Projekt um; Fertigstellung ist für Mai 2027 geplant.
Im Anschluss diskutierte ein Podium mit Vertretern von Landkreis, Land, Stadt und Bauwirtschaft über die weitere Standortentwicklung zwischen Wohnungsbedarf, Infrastruktur, kommunalen Finanzen und Baukosten. Moderiert wurde von Bauherr Florian Möschter. Teilnehmer hoben die konstruktive Stimmung hervor.
Möschter berichtete von einer unkomplizierten, lösungsorientierten Zusammenarbeit mit der Stadt Buchholz: „Wir sind auch ohne Bauturbo schon turboschnell zur Baugenehmigung gekommen.“ Er lobte insbesondere die unterstützende Rolle von Erstem Stadtrat Dirk Hirsch.
Vertreter der Bau- und Wohnungswirtschaft, darunter Philipp Pellio (OTTO WULFF) und Frank Seeger (Baugenossenschaft dhu eG), skizzierten, worauf es ankommt, damit Vorhaben schneller und wirtschaftlicher realisierbar bleiben – von verlässlichen Verfahren über Grundstücks- und Vergabefragen bis zu Baustandards und Kosten.
Die beechwood Unternehmensgruppe sieht die Veranstaltung als Signal für das eigene Vorhaben: Neben dem beechwood.campus will sie das Canteleu-Quartier gemeinsam mit der Stadt weiterentwickeln. „Wir glauben an eine starke Entwicklung von Buchholz – und wissen, dass es dafür Orte braucht, an denen etwas entsteht“, so Möschter.
