Olympia-Bewerbung: Stadt verspricht Transparenz und Umfangreiche Beteiligung
Harburg. Nächster Versuch: Nachdem die Olympiabewerbung der Stadt Hamburg für 2024 in 2015 am Willen der Bürger scheiterte (51,6 Prozent hatten dagegen gestimmt), versucht die Stadt nun, sich für die Olympischen Spiele 2036, 2040 und 20244 zu bewerben. Und hat aus dem Debakel vor zehn Jahren gelernt. Die Bürger sollen dieses Mal, wie die Stadt verspricht, transparent informiert und stark eingebunden werden.
Dazu soll es nach der Auftaktveranstaltung auf Stadtebene, die am 1. November stattgefunden hat, auch in jedem Bezirk eine Auftaktveranstaltung geben. Das Motto ist: „Mach‘ mit, bring‘ Dich ein“. In Harburg findet die Veranstaltung am Mittwoch, 12. November 2025, im Feuervogel in der Maretstraße statt.
Am Beginn der Veranstaltung steht eine kurze Präsentation, die über das Bewerbungskonzept, die Ziele und Chancen der Hamburger Bewerbung informiert soll und bei der auch Hamburger Sportlerinnen und Sportler berichten und Fragen beantworten. Anschließend haben die Bürger an mehreren Themen-Tischen (unter anderem zu Mobilität/Transport, Zuschauererlebnis oder langfristiger Mehrwert) die Möglichkeit, zu diskutieren. Der Dialog an den Tischen wird moderiert, die Ergebnisse an Leinwänden festgehalten. Die Teilnehmer wechseln dann im Rotationsprinzip die Themen-Tische. Am Ende werden die Ergebnisse der Tische im Plenum vorgestellt. und abgestimmt, welche von ihnen mit in die weitere Ausgestaltung des Bewerbungskonzeptes einfließen sollen.
Zusätzlich zu der Möglichkeit, sich persönlich vor Ort zu informieren und einzubringen, wird es im November auch die Möglichkeit geben, an einer Online-Umfrage teilzunehmen sowie sich auf der Active-City-Homepage zum Hamburger Konzept umfassend zu informieren: www.hamburg-activecity.de/olympia.
Am 31. Mai 2026 können die Hamburgerinnen und Hamburger dann darüber abstimmen, ob Hamburg als deutscher Bewerber ins internationale Rennen um die Spiele gehen soll. Ab dem 24. April 2026 – und damit bereits vor den Pfingstferien vom 11. bis 15. Mai 2026 – besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.
