Handball-Frauen des Buxtehuder SV verlieren Weihnachtsspiel mit 28:31 gegen Bensheim
Buxtehude. Wieder achtbar, aber am Ende ohne Punkte: Mit 28:31 (18:18) haben die Handball-Frauen des Buxtehuder SV einen Tag vor Silvester sein Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach in der Handball-Bundesliga verloren. Eine lange Zeit ausgeglichene Partie geriet dem BSV in der Schlussphase gegen den Tabellenzweiten abhanden. Bereits am kommenden Samstag geht es zum richtungsweisenden Spiel in Halle-Neustadt.
Acht Minuten ohne eigenes Tor bis zum Schlusspfiff waren am Ende der Knackpunkt für eine Heimniederlage der Buxtehuderinnen, die sich unter seinem neuen Cheftrainer Nicolaj Andersson bis dahin nur sehr wenige Fehler leisteten. Dennoch war es ein Auftritt, der den 1.500 Zuschauern in der ausverkauften Halle Nord imponierte und die den Kampfeswillen ihres Teams mehrfach lautstark honorierten.
Bereits vor dem Spiel ehrte HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt die verletzte BSV-Kreisläuferin Jolina Huhnstock im Namen der Liga für die gewonnene Silbermedaille bei der WM. Da ließen es sich auch die beiden Nationalmannschaftskolleginnen Nina Engel und Mareike Thomaier – vereinsseitig im Trikot der HSG Bensheim/Auerbach - nicht nehmen, Jolina Huhnstock zu gratulieren.
Gleich zu Beginn überraschte Trainer Andersson mit einer 4:2-Deckung und stellte auch sofort Neuzugang Annie Linder ins Tor. Im Angriff war mit Spannung erwartet worden, wie die Problematik am Kreis gelöst wird – die Antwort hieß: Johanna Andresen. Die eigentliche Rückraumspielerin machte ihre Sache überraschend gut für die ihr ungewohnte Situation.
Comebackerin Isa Ternede traf direkt mit dem ersten Treffer für Buxtehude und war sofort wieder mittendrin. Die neue Deckungsvariante griff in den Anfangsminuten noch nicht vollständig und Bensheim stellte nach 10 Minuten durch die starke Nina Engel auf 3:7. Offensiv zeigte sich Buxtehude anschließend spielfreudig, hinten kam Annie Linder immer besser ins Spiel. Die Schwedin parierte in der 17. Minute und vorne machte Isa Ternede den 9:11-Anschlusstreffer. Linder kam am Ende der Partie auf elf Paraden.
