Enttäuschender Auftritt in Freiburg: Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten verlieren 25:22
Buchholz/Rosengarten. Am 18. Spieltag der 2. Bundesliga Frauen mussten sich die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten auswärts bei der HSG Freiburg mit 25:22 (12:14) geschlagen geben. Nach einer engagierten ersten Halbzeit folgte ein enttäuschender Leistungseinbruch nach dem Seitenwechsel.
Dabei fanden die Luchse gut in die Partie. Ackmann brachte Buchholz früh in Führung, Mathwig erhöhte per Siebenmeter auf 0:2. In der Folge verteidigten die Gäste konsequent, kämpften um jeden Ball und setzten sich über Ackmann und Forsbach zwischenzeitlich bis auf 2:5 ab. Auch beim 7:11 und 9:13 hatte man das Spiel unter Kontrolle. Die Abwehr arbeitete intensiv, im Angriff wurden klare Chancen herausgespielt – doch genau hier lag das Problem: Zu viele freie Würfe blieben ungenutzt, sodass die Führung nicht deutlicher ausfiel. Freiburg blieb geduldig, spielte sein Tempo und hielt den Abstand gering. Mit einer knappen, aber verdienten 12:14-Führung ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie innerhalb weniger Minuten. Freiburg glich zunächst aus und zog anschließend von 14:14 auf 17:14 davon. Die Luchse verloren komplett den Rhythmus, agierten im Angriff überhastet und ohne Selbstvertrauen. Vor allem Saskia Probst übernahm Verantwortung und erzielte insgesamt zwölf Treffer für die Gastgeberinnen. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf 24:19 an – ein Lauf, den Buchholz nicht mehr stoppen konnte.
Trotz weiterhin ordentlicher Defensiv-Arbeit fehlte im Angriff die Durchschlagskraft gegen die kompakte Freiburger Abwehr und die starke Torhüterleistung. Positiv hervorzuheben ist Emma Niemann, die in ihrem zweiten Einsatz für die Luchse Verantwortung übernahm und mit vier Treffern überzeugte.
Mit dieser Niederlage vergeben die Luchse eine wichtige Chance auf Punkte. Bereits am kommenden Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr, steht das nächste Heimspiel an. Dann empfängt Buchholz-Rosengarten den HC Rostock – einen eingespielten und physisch starken Aufsteiger.
