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Zwei Wilhelmsburgerinnen spenden regelmäßig für das DRK-Hospiz

| Feuilleton
Hospizleiterin Britta True (von links) im Garten des Hauses in Langenbek mit den Spenderinnen Sabine Harmstorf und Susanne Brandt. | Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e. V.
Hospizleiterin Britta True (von links) im Garten des Hauses in Langenbek mit den Spenderinnen Sabine Harmstorf und Susanne Brandt. | Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e. V.

Langenbek. Weil es Menschen wie sie gibt, kann das Hospiz für Hamburgs Süden für schwerstkranke und sterbende Menschen da sein: Sabine Harmstorf und Susanne Brandt sind dem DRK-Haus in Langenbek seit Jahren sehr verbunden und unterstützen die Einrichtung mit regelmäßigen Spenden. Auch durch die Corona-Pandemie haben sich die beiden Wilhelmsburgerinnen davon nicht abhalten lassen: Sie übergaben 800 Euro in bar als Jahresspende an Hospizleiterin Britta True.

„Gerade jetzt sind wir sehr froh, dass es treue Spender wie Sie gibt“, bedankte sich die Hospizleiterin. Denn durch Corona ist die Spendenbereitschaft insgesamt merklich zurückgegangen. „Veranstaltungen wie etwa unser beliebtes Sommerfest, bei dem wir mit vielen Unterstützern in Kontakt kommen und Spendendosen aufstellen, müssen leider ausfallen. Viele Spender wissen nicht, wie sich die Lage für sie entwickelt, und halten sich erst einmal zurück.“ Aufgrund gesetzlicher Regelungen ist das Hospiz jedoch verpflichtet, einen Eigenanteil von 5 Prozent an der Finanzierung selbst aufzubringen. Im Hospiz in Langenbek sind das im Jahr rund 150.000 Euro.

„Wir wissen, dass das Geld hier etwas Gutes bewirkt“, erklären Sabine Harmstorf und Susanne Brandt, warum sie lieber spenden als die Summe für sich selbst auszugeben. Aus der „Portokasse“ nehmen die beiden Frauen die Spende nicht: Ein Teil wird über das Jahr zusammengespart, ein anderer Teil kommt aus dem Nachlass von Sabine Harmstorfs Schwester, die im Dezember 2015 nach einer Woche Aufenthalt im DRK-Hospiz in Langenbek verstarb. „Wir sind hier damals großartig unterstützt worden und ich konnte noch mit meiner Schwester besprechen, dass wir es so machen wollen“, erklärt die Hinterbliebene.

Zusätzlich haben Susanne Brandt und Sabine Harmstorf das Hospiz auch schon mehrfach mit Sachspenden unterstützt. Wichtig ist ihnen dabei, den Aufenthalt für die Gäste angenehmer und das Haus persönlicher zu machen. So finanzierten sie beispielsweise eine Deko aus Metallfischen der Künstlerin Maya Meinecke für das Wohlfühlpflegebad im Hospiz sowie Bettwäsche, Handtücher und Funkuhren für die Gästezimmer. „Viele unserer Gäste wissen es sehr zu schätzen, dass die Bettwäsche hier individuell und nicht weiß ist wie im Krankenhaus“, erläutert Hospizleiterin Britta True.

Das DRK-Hospiz für Hamburgs Süden bietet Platz für zwölf Gäste in der letzten Lebensphase. Der Aufenthalt ist für die Gäste kostenlos. Einen Teil der laufenden Kosten muss das Harburger Rote Kreuz aus Spenden finanzieren.

DRK-Spendenkonto: „Hospiz für Hamburgs Süden“
IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208
BIC: HASPDEHHXXX

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