Sturm Ylenia sorgt für heftiges Chaos
Landkreis Harburg. Das Sturmtief „Ylenia“ hat auch den Landkreis Harburg fest im Griff. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag musste die Feuerwehr zu mehr als 40 sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Update 16. Februar 2022, 1:35 Uhr: Mittlerweile sind es mehrere hundert Einsätze. Zum Glück gibt es bisher keinen bekannten Personenschaden.
Dabei ging es fast immer um umgestürzte Bäume, die von den Feuerwehrleuten kleingesägt werden mussten. So stürzten in der Kirchenallee in Sprötze zwei Bäume von einem Privatgrundstück auf die Straße. Dabei verfehlten sie nur knapp ein Wohnhaus.
In Holm war eine Birke auf die Inzmühlener Straße gestürzt. Bei ihrem Sturz riss sie eine unterirdische Stromleitung mit sich, sodass die Straßenbeleuchtung ausfiel.
Heute kein Zugverkehr, Präsenzunterricht fällt aus
Und auch am heutigen Donnerstag geht es weiter. So wurde der Fernverkehr in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein eingestellt. Und in Niedersachsen fahren auch keine Regionalzüge wie der Metronom.
Der Landkreis hat zudem entschieden, dass der Schulbusbetrieb für den Donnerstag eingestellt wird und der Präsenzunterricht ausfällt. Die Schülerinnen und Schüler lernen wo möglich im Homeschooling. Für Kinder, die trotzdem in die Schule kommen, ist eine Betreuung sichergestellt.
Immerhin: Die Wasserstände waren niedriger als befürchtet. Aber es geht weiter: Am Freitag rollt dann Sturmtief „Zeynep“ über uns hinweg. Wie stark dieses Sturmtief ist, können die Meteorologen noch nicht vorhersagen, da es sich um einen sogenannten Schnellläufer handelt.