Kellerbrand während des Sturms fordert Feuerwehr zusätzlich
Harburg. Auch das noch: Während die Feuerwehren wegen des Orkans Zeynep eh schon im Dauer- und Großeinsatz waren (besser-im-berichtete: Orkan fegte über Harburg Stadt & Land: So wütete Zeynep in der Nacht), mussten sie auch noch gegen 23 Uhr zu einem Großeinsatz wegen eines Kellerbrandes in einem Mehrfamilienhaus in der Eißendorfer Straße ausrücken. Insgesamt 70 Retter aus Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz.
Ein vollgestellter Keller stand in Flammen und der Unrat erschwerte die Löscharbeiten enorm. Der Unrat musste erst aus dem Keller weggebracht werden, bevor die Feuerwehr richtig mit der Brandbekämpfung loslegen konnte. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht bekannt.
Zusätzlich zu den Löscharbeiten mussten die Feuerwehrleute 19 Menschen durch das verqualmte Treppenhaus ins Freie führen. Dort wurden sie in einem Bus des HVV versorgt, nachdem sie vom Rettungsdienst untersucht worden waren. Zum Glück war niemand verletzt worden.
Allerdings wurde noch eine Person vermisst, die im Keller des Hauses wohnte. Die Feuerwehr suchte über eineinhalb Stunden nach ihr, fand sie aber nicht.
Das gemeldete Feuer war immer wieder in seinem Ausmaß mehrfach erhöht worden. Von zunächst einem einfachen Feueralarm bis zum Schluss hin zu einem Feuer mit zwei Löschzügen mit Menschenleben in Gefahr und einem Massenanfall an Verletzten. Dies bewahrheitete sich aber zum Glück nicht.
Die Eißendorfer Straße musste für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden.