Notlandung: Motorsegler ging der Treibstoff aus
Steinwerder. Als der Treibstoff knapp wurde, musste der junge Pilot eines Motoseglers am gestrigen Samstagabend auf einem Spülfeld auf Steinwerder notlanden. Zwischen Kreuzfahrtterminal und der Werft Blohm & Voss landete er kurz vor 21 Uhr mit einer Maschine vom Typ SF 25 C Falke mit der Kennung D-Kiew.
Der Pilot war mit einem Passagier auf einem Rundflug über den Hamburger Hafen unterwegs gewesen. Beide bleiben zum Glück unverletzt.
Als der Notruf gegen 20:41 Uhr einging, eilte ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei zu der Fläche am Reiherdamm. Zuvor schon hatte der Pilot die Flugsicherung am Hamburger Flughafen dahingehend informiert, dass er zu der Notlandung ansetzen werde, da der Treibstoff nicht mehr für einen Flug zu einer richtigen Landebahn reichen würde.
Bei der Landung wurde die Maschine stark beschädigt. So wurde der Propeller abgeknickt, die eine Tragfläche wurde aufgerissen und das vordere linke Fahrwerk beschädigt.
Die Maschine, deren Eigentümer der Segelflug-Club Uetersen e.V. ist, soll nun am Sonntag abtransportiert werden. Bis dahin wurde sie mit Sandsäcken und Gewichten gegen Sturm und Regen gesichert.
Die Unfallaufnahme dauerte bis in den späten Abend. Betriebsstoffe, so der Führungs- und Lagedienst der Polizei, seien nicht ausgelaufen.