Gelungene Übung der Züge der Samtgemeinde-Feuerwehr Hanstedt
Hanstedt-Marxen. Bei einer groß angelegten Übung haben die drei Sonderzüge der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt einmal mehr ihre Schlagkraft bewiesen. Bei dem von Marxens Ortsbrandmeister-Duo Marc Borchers und Peter Riecken ausgearbeitetem Übungsszenario wurde zunächst ein brennendes Traktorgespann auf einem Stoppelfeld angenommen. Das Feuer drohte durch starke Winde auf ein angrenzendes und mit zahlreichen Häusern bebautes Waldgebiet überzugreifen.
Die zuerst anrückende Wehr Marxen nahm die Brandbekämpfung am Traktor vor und unternahm erste Abriegelungsversuche Richtung Wald. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden die drei Sonderzüge der Samtgemeinde-Feuerwehr hinzugezogen. Die beiden Wasserförderungszüge, bestehend aus den Wehren Asendorf, Dierkshausen, Thieshope, Quarrendorf, Nindorf, Undeloh, Ollsen und Sahrendorf-Schätzendorf, bauten dabei zunächst zwei voneinander unabhängige Wasserversorgungen über längere Wegstrecken auf.
Zum einen wurde Wasser aus dem rund 700 Meter entfernten Bach „Aue“ entnommen und zum anderen ein etwa 400 Meter entfernter Hydrant angezapft. Der Waldbrandbekämpfungszug, bestehend aus den Wehren Hanstedt, Wesel, Marxen, Schierhorn und Evendorf, baute parallel dazu eine sogenannte Riegelstellung auf, um über eine breite Front die Flammenausbreitung zu verhindern. Bei einer Riegelstellung werden mehrere Strahlrohre nebeneinander eingesetzt.
Nachdem beide Wasserleitungen im Betrieb waren, wurde zusätzlich noch der Wasserwerfer des Hanstedter Tanklöschfahrzeugs eingesetzt und somit insgesamt rund 2000 Liter Wasser pro Minute abgegeben werden. Gerade vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Trockenheit und den vermehrt vorkommenden Wald- und Flächenbränden zeigten sich sowohl Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier als auch die Übungsleitung sehr zufrieden mit dem reibungslosen und zügigen Übungsablauf.