Anhaltende Trockenheit: Feuerwehr musste zu vielen Flächenbränden ausrücken
Harburg. Viele Einsätze für die Feuerwehr im Hamburger Süden am gestrigen Montagabend und in der Nacht zu Dienstag: Zahlreiche Flächenbrände hielten die Feuerwehren die ganze Nacht durch in Atem.
So wurden die Feuerwehrleute gegen 21 Uhr nach Wilhelmsburg in die Straße „Zwischen den Süderelbbrücken“ gerufen. Direkt neben den Bahnschienen brannte eine Rasenfläche. Rund 50x20 Meter standen in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten über eine Stunde.
Später, gegen 1:45 Uhr, mussten die Feuerwehrleute erneut dort anrücken: Die Polizei hatte berichtet, dass sich der Rasen erneut entzünden hatte und es eine starke Rauchentwicklung gab.
Zuvor musste am Nachmittag an der Cuxhavener Straße ein Flächenbrand gelöscht werden. Dort stand ein 50 bis 60 Quadratmeter großes Unterholz am Hamburger Staatsforst in Flammen. Bereits um 12:18 Uhr war die Feuerwehr in Neugraben-Fischbek zu einem Böschungsbrand alarmiert worden. Schuld an den vielen Bränden ist die anhaltende Trockenheit in Hamburg , durch die es immer öfter zu Flächenbränden kommt, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr die Ursache. Hoffnung bereitet die Wettervorhersage: Durch den angekündigten Regen am morgigen Tag kann die Waldbrand-Warnstufe hoffentlich auf eins herabgesetzt werden.