LKW-Unfall auf der A1: Fahrer schwer verletzt
Seevetal-Maschen. Bei einem LKW-Unfall auf der A1 beim Maschener Kreuz wurde am gestrigen Dienstag der Fahrer des LKW schwer verletzt. Der Mann war kurz hinter dem Autobahnkreuz in Richtung Hamburg in den Trümmern seines LKW gefangen und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Maschen geborgen werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 13:52 Uhr. Die Freiwillige Feuerwehr Maschen sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal rückten gemeinsam mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt des DRK zu dem schweren LKW Unfall an. Der Sattelzug war aus noch ungeklärter Ursache auf einen vor ihm befindlichen Sattelzug geprallt. Die Aufprallwucht war so stark, dass die Fahrerkabine des auffahrenden Sattelzugs auf die Hälfte der ursprünglichen Größe zusammengedrückt worden ist. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzugs war bei dem Unfall schwer in den Trümmern eingeklemmt worden.
Durch den Rettungsdienst wurde der schwer verletzte Fahrer zunächst umfangreich versorgt, ehe die Kräfte der Feuerwehr mit der technischen Rettung des Mannes beginnen konnten. Über zwei so genannte Rettungsplattformen arbeiteten die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf der Höhe der zerdrückten Fahrerkabine. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten gelang es der Feuerwehr rasch, eine größere Zugangsöffnung zu der zerstörten Fahrerkabine zu schaffen.
Mit weiteren Geräten drückten die Kräfte die Kabine so weit auseinander, dass der Mann über ein Rettungsbrett aus der Fahrerkabine heraus gerettet werden konnte. Nach weiteren intensivmedizinischen Maßnahmen durch den Rettungsdienst wurde der Mann schließlich notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus zur weiteren Versorgung verbracht.
Die Kräfte der Feuerwehr stellten derweil den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet, die Unfallstelle wurde der Autobahnpolizei Winsen übergeben. Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten in Richtung Hamburg voll gesperrt werden, es kam zu einer erheblichen Rückstaubildung. Auch im Umland standen die Autofahrer in langen Staus.
Die Autobahnpolizei Winsen hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen, ebenso zur Höhe des entstandenen Gesamtschadens.