Neues Projekt an der Kreisvolkshochschule LK Harburg gestartet - Beratung für Geflüchtete
Buchholz/Seevetal-Maschen/Winsen. Seit Oktober dieses Jahres läuft das Projekt LINA (Langfristige Integration – nachhaltige Arbeitsbegleitung für Geflüchtete) an der Kreisvolkshochschule. Für das Gelingen einer langfristigen Integration zwischen Gesellschaft und geflüchteten Menschen sind berufliche Erfolge wichtig. Wer im beruflichen Kontext Selbstständigkeit und persönliche Zufriedenheit erlebt, fühlt sich eher angekommen. Dazu steigt die gesellschaftliche Akzeptanz von ‚Neubürgern‘ unter anderem mit deren Erwerbstätigkeit und finanzieller Unabhängigkeit von Transfergeldern.
Deshalb unterstützt die Kreisvolkshochschule (KVHS) Landkreis Harburg im Rahmen von LINA geflüchteten Menschen dabei, ihren Weg in eine langfristige berufliche Integration zu finden. Dabei soll jede/r Geflüchtete individuell und situationsabhängig beraten werden. Das Spektrum der Themen reicht von der Beratung zu Sprachkursen, zur beruflichen Orientierung, über die Begleitung im Bewerbungsprozess zu einer Arbeits-/Ausbildungsstelle bis hin zur Unterstützung bei Irritationen am Arbeits- oder Ausbildungsplatz.
Um die Ratsuchenden bei weiteren Lebensthemen zu unterstützen, welche die berufliche Integration stören können, sind Verweise an andere beratende Institutionen, wie Sozialberatung, Schuldnerberatung, Beratung bei gesundheitlichen Problemen oder Beratung zur sozialen Teilhabe verbindlicher Bestandteil der Gespräche. LINA ist ein Projekt, welches im Verbund von mehreren Volkshochschulen durchgeführt wird. Außer der federführenden VHS Heidekreis gGmbH, sind die Volkshochschulen Region Lüneburg und Celle neben der KVHS LK Harburg Mitglieder im Verbund.
Das Projekt LINA wird im Rahmen des Programms ‘WIR’ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF PLUS) gefördert. Die KVHS LK Harburg berät an den Standorten Buchholz (Neue Straße 10), Maschen- Seevetal (Schulkamp 11a) und Winsen (St.-Barbara-Weg 1).
Interessierte können per E-Mail Kontakt mit Andrea Bartsch (