Erfolgreicher Erste-Hilfe-Wettkampf: Teams aus dem Norden zeigen, wie man Leben rettet
Harburg-Marmstorf. Am vergangenen Wochenende fand in Marmstorf der Erste-Hilfe-Wettkampf der Johanniter statt, bei dem 27 Rettungsteams aus Norddeutschland ihr Können unter Beweis stellten. Zwei Teams aus dem Regionalverband Harburg aus Salzhausen erreichten dabei eine Platzierung auf dem Treppchen.
Dieses Jahr trug der Regionalverband Harburg die Gastgeberrolle des „Tag der Johanniter“. Mehr als 600 Teilnehmende, Helfende und Gäste nahmen an dem Event teil. Der Wettkampf, der alle zwei Jahre im Landesverband Nord stattfindet, ist für die Teilnehmenden weit mehr als nur eine spielerische Übung. Sie trainieren unter realitätsnahen Bedingungen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und den Teamzusammenhalt zu stärken.
Wettbewerb mit vielfältigen Teilnehmern
Die 27 teilnehmenden Teams kamen aus unterschiedlichen Bereichen der Ersten Hilfe, darunter die jüngsten „Ersthelfer von morgen“, Schulsanitätsdienste, Rettungshundestaffeln und erfahrene Rettungskräfte des Rettungsdienstes. Die sechs besten Teams des Nordens werden im September 2025 beim bundesweiten Wettkampf in Erfurt antreten, um den Titel „Beste Retter Deutschlands“ zu gewinnen.
Der Wettkampftag begann für alle Teams mit einem anspruchsvollen Theorietest. Anschließend stellten die Erwachsenen- und Jugendteams ihre Fähigkeiten bei der Reanimation unter Beweis. Besonders realitätsnahe Fallbeispiele wurden durch das Team der Realistischen Unfalldarstellung vorbereitet. Etwa 20 Darstellerinnen und Darsteller mit täuschend echten Wunden, Kunstblut und simulierten Frakturen stellten Verletzte dar, die es zu versorgen galt. Rund 40 Schiedsrichter bewerteten die Leistungen der Teams.
Harburger Teams erfolgreich
In der Kategorie A der Sanitätshelfer über 16 Jahren konnten zwei Teams aus dem Gastgeberverband Harburg mit den Plätzen zwei und drei eine Treppchenplatzierung erreichen. Ihr Fallbeispiel beinhaltete die Versorgung von zwei Personen, die sich beim Baumschnitt schwer verletzt hatten: Eine Person hatte sich mit einer Kettensäge ins Bein geschnitten und blutete stark, während die andere von einem herabfallenden Ast am Kopf getroffen wurde. Die Harburger Retter bewältigten die Situation souverän.
Regionalvorstand Alexander Knoop zeigte sich zufrieden: „Bestes Spätsommerwetter, mit der Baumschule Lorenz von Ehren ein malerisches Wettkampfgelände, dazu noch motivierte Teinehmende und engagierte Helferinnen und helfer aus unserem Verband – es war eine rundum gelungene Veranstaltung.“ Der nächste „Tag der Johanniter“ wird 2026 in Neubrandenburg stattfinden.
