Neue Notfalltransportwagen für Hamburg: DRK stärkt Versorgung ab September
Harburg. Die Notfallversorgung in Hamburg wird ab September 2025 deutlich erweitert: Sechs neue Notfalltransportwagen (NTW) ergänzen künftig das bestehende Rettungssystem der Freien und Hansestadt. Drei dieser Fahrzeuge betreibt die DRK-Ambulanzdienst Hamburg gGmbH, ein weiteres der DRK-Altona und Mitte e.V., zwei weitere stellt die Johanniter-Unfall-Hilfe in den Dienst.
Ziel der Maßnahme ist es, den Rettungsdienst zu entlasten und Patienten mit dringendem, aber nicht lebensbedrohlichem Bedarf schneller zu versorgen. Die NTW übernehmen künftig Einsätze, die zwischen klassischem Krankentransport und echter Notfallrettung liegen. Besetzt werden sie mit einem Rettungssanitäter und einem speziell geschulten RS 100, der über mindestens 100 Einsätze und eine 40-stündige Weiterbildung verfügt – eine Qualifikation, die 2024 in das Hamburgische Rettungsdienstgesetz aufgenommen wurde.
„Das ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Notfallversorgung in Hamburg“, erklärt Jan Reichert, Geschäftsführer des DRK-Ambulanzdienstes Hamburg. „Gleichzeitig eröffnen sich für unsere Rettungssanitäter neue Entwicklungsperspektiven.“
Zur Einführung der NTW wird der DRK-Ambulanzdienst einen neuen Standort im Försterkamp in Harburg eröffnen – direkt an der B73. Dort wird künftig Haupt- und Ehrenamt gemeinsam unter einem Dach agieren, inklusive der DRK-Kreisbereitschaft und des Katastrophenschutzes.
Optisch werden sich die NTW an den kleineren Krankentransportwagen orientieren, während Rettungswagen (RTW) ihren bekannten größeren Aufbau behalten. Für 2026 sind bereits weitere NTW geplant.
Rettungssanitäter, die sich für eine Mitarbeit auf einem NTW interessieren, können sich direkt bewerben:
